06 Juni 2021

Name Freundschaftsspiel und Grillfest mit dem TTC Bremgarten

Autor Dominik Zeltner, Posted in Vereinsanlässe



Seit ein paar Wochen schon dürfen wir wieder in einem recht vernünftigen Rahmen trainieren und mittlerweile sind auch Wettkämpfe wieder erlaubt. Da die neue Saison noch lange nicht startet und die letzten Ernstkämpfe nun schon mehr als ein halbes Jahr zurückliegen, hatten wir ein stetig steigendes Bedürfnis, endlich mal wieder gegen ein paar clubfremde Leute unter Wettkampfbedingungen Spiele zu absolvieren. Also kam die Idee auf, ein Freundschaftsspiel zu organisieren. Da wir mit dem TTC Bremgarten zwar jeweils harte Fights an der Platte haben und auch schon das eine oder andere mal empfindlich aufs Dach bekommen haben, uns neben dem Tisch jedoch erst recht prächtig verstehen, war Bremgarten der ideale Gegner für ein Freundschaftsspiel mit anschliessendem Grillfest. 

Gespielt wurde 6 gegen 6 mit zweit 3er-Paarkreuzen, in denen jeder gegen jeden spielte. 
Bremgarten nahm die Sache ernst und trat in starker Besetzung an: Marcel Muggi Vogelsang (B15), der seinen Stammverein vor einem Jahr zwischenzeitlich verliess, um in Döttingen Nati C zu spielen, gab sein vorübergehendes Comeback für seinen Stammverein. Und dies erst noch in einem Wunderschönen Olten-Bremgarten-Shirt im schönsten Neongrün cool Chris Tallner (B14) und Janine Ebner (C10), die ihre Abschiedsvorstellung als Bremgarterin gab, komplettierten das obere Paarkreuz. Im unteren Paarkreuz traten sie als Vorstandsdelegation mit Markus Korner (B12), Franco Fontana (C9) und Daria Schindler (D4) an. 
Wir spielten oben mit dem Olten 1 der nächsten Saison: Urbi, José und Dominik. Unten spielte das zukünftige Olten 2 mit Stefan, Toni und Kuseli. Hartmut bekam kürzlich seinen ersten Mikrochip implantiert und wird in Bälde, wenn der Schutz langsam einsetzt, seinen Lockdown beenden und ins Training einsteigen. 

Oben waren wir also mit 32 Klassierungspunkten gegenüber 39 des Gegners unterlegen, unten mit 29 gegenüber 25 favorisiert. Insgesamt durfte also eine spannende Partie erwartet werden. 
Aufgrund dieser hochattraktiven Affiche strömten die Zuschauer in Strömen in die Sälihalle. Nebst Familie Carabantes wollten sich auch Larissa, Mathis, Roli, Adci, sowie Marc mit 2 Freunden diesen sportlichen Gaumenschmaus nicht entgehen lassen wink

Schlussendlich hielt die Begegnung, was sie versprach: 

Urbi gewann gegen Janine im 5. und musste sich Chris und Muggi geschlagen geben. 
Dominik bezwang Muggi und Chris, verlor dafür gegen Janine im 5. Satz. 
José zwang mit Chris einen der stärksten 1. Liga Spieler in die Knie und bewies damit, dass er bereit ist für seine erste Saison in der 1. Liga. Gegen Janine und Muggi musste er sich geschlagen geben. 
Somit gabs im oberen Paarkreuz ein knappes 4:5.

Stefan setzte sich gegen Daria durch, musste sich jedoch Franco und wie fast immer in den letzten Jahren Markus geschlagen geben. 
Toni besiegte Franco und Daria, verlor aber ebenfalls gegen Markus. 
Kuseli blieb gegen Daria und Franco siegreich und verlor gegen Markus, welcher somit als einziger an diesem Nachmittag unbezwungen blieb. 
Unten gabs also ein 5:4 und zusammengezählt ein 9:9 Unentschieden und somit ein schönes Resultat für diese Affiche. 
Ein herzliches Dankeschön an die Zuschauer, wir Spieler haben uns über euren Besuch wirklich gefreut!



Nach dem Spiel ging es weiter ins Landhockey Clubhaus im Kleinholz, wo angestossen wurde. Später gab es Würste auf dem Grill und noch später die TTCO Klassiker Berliner Luft und Saurer Apfel sowie den Urbi-Klassiker mit 53 ekligen Kräutern, dessen Name mir soeben entfallen ist. 
Das gemütliche Beisammensein dauerte bis weit nach Mitternacht. Wirklich schön, dass man wieder einmal einen Anlass an der frischen Luft in diesem Rahmen durchführen konnte. 


Janine wollte unbedingt ein Foto. Was die Lady will, wird selbstverständlich gemacht. Stefan wollte das Foto wohl nicht.


Die Bauernbratwürste waren ein kleiner Fehlschlag. Janine wollte unbedingt die hässlichste haben, um sie zu fotografieren und dann einen dummen Latz du haben laughing


Um die tollsten Leute vor die Linse zu bekommen, begab sich Zeltner hinter die Linse ;)


Eingeschenkt wurde fachmännisch mit Hirsch-Aufsatz. Da das aussieht, als würde der Hirsch reihern, wurde er von Toni kurzerhand "Sven" getauft tongue-out


Als wir drohten, auf dem Trockenen zu landen, machte sich der beste Mann Roli kurzerhand auf den Weg zur Tankstelle und besorgte uns jungen Schnuufern Nachschub.


Dann konnte der Kuseli wieder lachen







Wir danken dem TTC Bremgarten für die weite Reise ins schöne Olten und den coolen Tag mit euch. Und danke für die Bierfässli, wir werden die dann mal fachgerecht abbauen ;)







17 Februar 2021

Name TTCO-Geschichten aus dem Lockdown

Autor Dominik Zeltner, Posted in Feriengrüsse



Seit mittlerweile mehr als 2 Monaten steht unser Trainingsbetrieb nun schon still, ebenso das Vereinsleben. 
Seit 3 Wochen dürfen immerhin die Nachwuchsspieler, die jünger als 16 Jahre alt sind, im Exil in Niedergösgen trainieren.
Das restliche Vereinsgeschehen ist jedoch bis auf weiteres coronabedingt eingefroren.
Als Verein, der sich durch ein ausgeprägtes Vereinsleben mit Schwerpunkt auf dem Gesellschaftlichen definiert, ist das natürlich eine herausfordernde Situation. Da die momentanen Gegebenheiten jedes Mitglied unterschiedlich tangieren, jeder unterschiedlich damit zu kämpfen hat und jeder einen anderen Weg gefunden hat, für den Moment damit zu leben, ist es spannend, einen Einblick ins momentane tischtennisfreie (oder eben doch nicht ganz?) Leben einiger unserer Mitglieder zu bekommen. 
Nachfolgend sind ein paar Lockdownupdates zu lesen: 



Beginnen wir mit dem jüngsten, nämlich Nachwuchstalent Sebastian "Sebi" Mathys, der - wohnhaft in Kestenholz - distanzbedingt vorläufig noch aufs Jugendtraining in Gösgen verzichtet. 


Von Mama Pascale: "Sebastian hält sich fit, indem er wöchentlich 3-4 Mal mit den Leichtathleten des STV Welschenrohr trainiert, wo er und seine Schwester seit Längerem dabei sind.
Ausserdem hält uns auch das kalte Wetter nicht davon ab, zwischendurch mal unseren eigenen Tischtennistisch hervor zu holen, um draussen zu spielen. Die Familie hat sich extra zu Weihnachten einen neuen Tisch angeschafft!

Natürlich hat Sebastian in der letzten Zeit auch sehr den Schnee genossen, vor allem beim Böbblen!
Ein weiteres Hobby neben dem Sport ist für ihn das Jassen mit Eltern und Grosseltern, er spielt wie ein Profi."









Kommentar: Schön zu sehen, dass Sebastian sich draussen austoben kann und sogar das Tischtennis nicht gänzlich zu kurz kommt! 


Ronny Pfüller: 

Status momentan: Obligatorische Skiwoche in Ferienwohnung Château d'Oex. Wie seit ca. 25 Jahren 🙈. Aber nächstes Jahr machen wir was Anderes.🙃 Andererseits sind wir froh, dass das noch geht. Auch wenn man die Schweinswürstli im Freien essen muss. In fast allen anderen Regionen dieser Welt ist sowas derzeit unmöglich, obwohl viel Schnee liegt (siehe Erzgebirge).




Sport: Da geht nicht viel. Ski fahren ist ja auch Sport. Aber sonst. Ab und an ein bisschen joggen. Dann bin ich immer ziemlich fertig🥴. Tischtennis wäre schon schön.... 

Arbeit: Home Office, Kurzarbeit und Arbeit im Büro (meist allein) wechseln sich ab. Geht. 
Womit wir aber bei den sozialen Kontakten wären.
Bei mir altem Sack könnte man ja denken, Alles halb so wild. Geht eh an keine Party. Und in der Fan Kurve vom EHC Olten steht er auch selten. Stimmt zum Teil. Dennoch muß ich feststellen, daß es mir doch Spaß machen würde, wieder mal paar Freunde oder Familie 1:1 zu treffen, miteinander zu essen, trinken, reden, lachen, streiten... Und sogar das Gelaber nach dem Training fehlt mir😜. Jitsi hilft manchmal. Aber nicht immer... <


Na ja. Macht nichts. Ich werd's überleben.
Mein Motto: Ende Mai ist alles vorbei! 
Ja, ja ich weiß. Ganz vorbei ist der Corona-Spuk dann vermutlich noch nicht. Und es wird vielleicht noch ein paar Einschränkungen geben. Aber im Großen und Ganzen glaub ich einfach daran. Das gibt mir einen Horizont und macht die Sache erträglich. Freu mich schon darauf. Werde mich dann an einen Tischtennis Kurs anmelden und die Sache von Grund auf neu lernen. Gibt's so was beim TTCO? 🤪


Kommentar: Wer in 30 Jahren in der Schweiz kein Schweizerdeutsch gelernt hat, dem kann man wohl auch nicht Tischtennis beibringen, auch nicht von Grund auf wink



Toni Amsler: 
Über Sinn und noch viel mehr Unsinn der Corona-Massnahmen möchte ich mich hier nicht auslassen. Eine Weltverschwörung wird‘s wohl nicht sein, dafür sind die Politiker zu dumm, zu engstirnig und zu chaotisch. Allerdings bin ich froh, kein Entscheidungsträger sein zu müssen in dieser Zeit. 

Es ist, wie es ist, wir alle mussten unser Leben mehr oder weniger umkrempeln. Am Schlimmsten trifft es diejenigen, welche wirtschaftlich direkt betroffen sind. Gastro, Event, Verkauf, etc. Der Breitensport ist lahmgelegt. Und damit neben der Gesundheitsförderung viele soziale Kontakte. Es ist grossartig zu sehen, wie sich insbesondere Urbi und Dominik dafür einsetzen, unser zurzeit darbendes Vereinsleben am Leben zu erhalten. Vielen Dank!!  

Und was mach ich so im Lockdown? Ich gehöre den Glücklichen an, welche während der ganzen Zeit voll arbeiten dürfen. Und, na ja die meisten wissen es, unter anderem dadurch bedeutet das Nichttrainierendürfen für mich nicht eine sooo wahnsinnige Änderung in meinem Alltag. Aber das Ziel ist klar: sobald es wieder losgeht, werde ich versuchen, dem Bauchwachstum und dem offensichtlich beschleunigten Alterungsprozess Einhalt zu gebieten.



Als ich Toni kürzlich am Telefon hatte, war er gerade mit kochen beschäftigt und lieferte anschliessend die folgenden Bilder nach. Man sieht dass Toni am Kochherd und Esstisch der gleiche gefühlvolle Ästhet und Geniesser ist, wie er es (früher?) am Tischtennistisch ist (war?). 














Heinz Bruder: 

In dieser für Alle nicht einfachen Zeit versuche ich ein bisschen Humor in die tischtennislose Zeit zu bringen.
Hoffen wir auf bessere Zeiten, damit wir wieder das Vereinsleben und die Freundschaften pflegen können.
Gespannt warte ich aufs erste Training und werde mich in der Zwischenzeit mit joggen und den 5 Tibeter fit halten.
Bleibt gesund und munter gemeinsam schaffen wir das, hoffen wir auf good News, damit wir schon bald  unserem Sport frönen können.






Kommentar: Hopp Noppe! 



Hartmut Schulze: 

Schon seit Jahren gehe ich in einer «normalen» Woche mit 2x Tischtennistraining ca. 1x Laufen. Dies tut mir gut als sportlicher Ausgleich und es tut mir auch gut, beim langsamen Laufen nachzudenken. Die Tischtennistrainings fehlen mir, etwas weniger die Punktspiele, die ja auch schon immer auch Stress bedeuten und ja auch nicht immer einen siegreichen und motivierenden Ausgang haben… Nun habe ich mal Erfahrungen gesammelt mit einer Variante des Joggings, dem sog. 4x4 High Intensity Interval Training der NTNU, einer norwegischen Uni (https://www.ntnu.edu/cerg/advice) . Dies soll für alles mögliche gut sein, insbesondere aber lebensverlängernd infolge eines gesunden Herz-Kreislaufsystems wirken. Danach ist es gar nicht so gesund, auf 80% des eigenen Leistungsniveaus bzw. der eigenen max. Herfrequenz zu joggen. Vielmehr sollte man längere Zeit in einem «Erholungsmodus» und ca. 30% aller Joggingeinheiten in einem high intensity Modus mit ca. 90-95% der Herzfrequenz laufen… also meistens langsam vor sich hinlaufen oder aber fast sprinten… In der Medizin scheint es – wie immer – Studien zu geben, die dies belegen und andere, die einen eingeschränkten Effekt gegenüber einem «Normaljogging» sehen oder aber beides für wichtig halten. Die High Intensity Phasen haben wir jedenfalls im Tischtennis fast regelmässig, v.a. natürlich beim Balleimer und in Spielen. Langer Rede kurzer Sinn, ich habe also mal das HIIT probiert. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht.

 

Ich habe also in meine Streckenplanung Anstiege eingebaut, so dass es leicht fällt auf 90-95% meiner max. Herzfrequenz (HF) zu kommen. Die kann jeder/jede selbst ausrechnen (https://www.ntnu.edu/cerg/hrmax ) oder aber beim Laufen berechnen mit einer Pulsuhr. Ich habe das gemacht, bei mir liegt die max. Herzfrequenz bei max. 180 Schlägen pro Minute (Jüngere kommen natürlich deutlich höher 😊). Dann habe ich also 4 Einheiten eingebaut mit je 4 Minuten mit 90-95% der max. HF (bei mir dann zwischen 162  und 171, es darf auch höher gehen…) und danach je 3 Minuten mit 60-70% (bei mir ca. 130). Ich habe es also bis jetzt ca. 5x ausprobiert. Das Gefühl hinterher ist super, man fühlt sich (fast) wie nach einem gewonnenen Punktspiel. Während der 4 Minuten HIIT Intervalle ist es hart…, wenn die Steigung in den 3 Min. Erholungsintervallen zu steil ist, kann man eigentlich nur noch langsam gehen, um den Puls runter zu bringen… Und es braucht ganz schön viel Überwindung, dies regelmässig durchzuziehen… nach einer anfänglichen Euphorie schaffe ich es aktuell nurmehr 1x pro Woche… Hier mal eine Strecke und als Beweis ein Protokoll meiner HF:

 

Strecke: 7.5km (man kann es auch noch kürzer halten bei HIIT…), Höhenmeter: 212m, Zeitdauer: 59 Min. (kann man auch abkürzen, es macht aber Spass nach dem HIIT noch so vor sich hinzusurfen…)



HF-Verlauf – ja, ich bin Stolz auf diese 4 Erhebungen…


Man sieht, gar nicht so einfach für mich, in den Erholungsintervallen auf unter 140 zu kommen…

 

Quintessenz: beim Tischtennistraining macht es mehr Spass, zu fighten…, da hat man immer mal wieder ganz von selbst HIITs…; und dann braucht es nur noch Erholungs-/Erhaltungsläufe für die Fitness…. Darauf freue ich mich, wenn die Hallen wieder aufgehen… und natürlich auch auf das gemütliche Zusammensitzen in der «Erholungsphase» 😊.



Kommentar: Wir stehen auf Jahre hinaus auf verlorenem Posten, wenn der fitteste von uns allen noch eine Schippe obendrauf gelegt hat. surprised




Urbi Kohler: 

Momentan mache ich ein 3-wöchiges Praktikum an einer Primarschule, das zwar schon bald wieder vorbei ist. Danach beginnt mein 4. Semester an der PH in Bern, welches weiterhin grösstenteils als Fernstudium ablaufen wird. So habe ich mir das Studieren definitiv nicht vorgestellt, aber da muss ich jetzt halt durch…

Mein Alternativprogramm für die seit rund zwei Monaten ausfallenden Tischtennistrainings sieht nicht ganz gleich sportlich aus. Im Dezember ging ich noch regelmässig joggen, um fit zu bleiben. Doch leider hatte ich an Silvester in Saas-Grund einen kleinen Skiunfall und mir dabei die linke Schulter ausgekugelt. Zum Glück konnte sie schnell wieder eingerenkt werden und so gehe ich nun seit ein paar Wochen in die Physiotherapie. Auch hat mir die Physiotherapeutin ein Alternativprogramm mit einigen Übungen zusammengestellt, die ich zu Hause machen kann, damit ich nicht ganz einroste. 😉 Ausserdem mache ich gerne und regelmässig längere Spaziergänge in der Region, um meinen Kopf zu «verlüften». Zum Beispiel mit Zäutnerli von der Staffelegg auf die Wasserflue und Salhöhe.  

Aussicht von der Wasserflue

 

Damit meine Koordination nicht ganz verloren geht, jongliere ich bereits seit dem 1. Lockdown gelegentlich. Das macht wirklich Spass und wirkt beruhigend. Momentan bin ich daran die 4-Ball-Jonglage zu verbessern.

 
Das Jonglieren mit 4 Bällen ist noch ausbaufähig…

 

Mein sportliches Programm besteht also aus den genannten Aktivitäten. Ich muss jedoch zugeben, dass es die Tischtennistrainings und Matches nur teilweise ersetzt. Auch das Vereinsleben, das im TTCO sonst sehr ausgeprägt ist (respektive vor dem Lockdown war), fehlt mir sehr. Ich hoffe auf bessere Zeiten und dass wir möglichst bald wieder in der Säli-Halle trainieren und anschliessend beim sympathischsten Wirten der Welt im La Carbonara ein Bier trinken können!

Kommentar: Wenn er doch nur so gut Ski fahren wie jonglieren könnte...tongue-out



Dominik Zeltner

Ich stehe mitten im Leben, bin nicht alleinstehend, darf in vollem Umfang meinem Beruf nachgehen (bei Homeoffice hätten meine Patienten schlechte Karten;), bekam kein Corona, und habe auch sonst ein wunderbares Umfeld. Somit bin ich wohl der letzte, der sich über die momentane Situation beklagen darf. Die ganzen Gastro- und Tourismusangestellten, Kulturschaffenden, aber auch Kinder, Jugendlichen, Auszubildenden, Einsamen, etc. trifft es da bestimmt härter als mich. Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst und das schätze ich auch sehr. Und trotzdem geht das ganze natürlich auch an mir nicht spurlos vorbei. Von jahrelang 2-3 Tischtennistrainings mit anschliessendem ausuferndem Beizenbesuch pro Woche plötzlich auf null ist schon ein Mist. Das fehlt! 

Als Mensch, der gerne in der Natur ist und sich gerne bewegt, bin ich natürlich froh, dass wir uns in der Schweiz im Gegensatz zu vielen andern Ländern zu jeder Zeit frei bewegen konnten. 
Dies habe ich auch voll ausgenutzt und einige Wanderungen, Schneeschuhtouren, Skitage und Joggingrunden unternommen. Häufig in Begleitung eines TTCO-Kollegen. 


Schneeschuhtour vom unteren Grenchenberg via Hasenmatt auf den Weissenstein mit José



Der legendäre Schnitzlerweg auf der Axalp mit Markus und Urbi



Skiferien im Berner Oberland mit Daria



Joggingrunde Aarau - Rohr - Biberstein - Küttigen - Aarau mit Mathis und José

Bei den Selfies wurde natürlich die Luft angehalten, damit das coronakonform war ;)



Aufs Tischtennisspielen musste ich zum Glück nicht ganz verzichten, habe ich doch nach 9 Monaten entdeckt, dass es in meinem Block einen Kellerraum mit einem Tischtennistisch gibt. Dieser Tisch taugt aber eher so zum Rundlauf spielen, aber auch das hilft gegen die Entzugserscheinungen ;) 


Man sieht also, dass ich wohl durch Corona keine Standschäden davontragen werde und mein körperlicher Zustand nicht allzu stark gelitten hat. Was jedoch kaum ersetzt werden konnte, ist das gesellschaftliche. Ich freue mich deshalb bereits jetzt auf lange ausgelassene Abende bei Pati im La Carbonara, Vereinsausflüge, Feste, etc. Und natürlich auch darauf, Kuseli & co mal wieder ein paar Bälle anständig um die Ohren zu hauen ;-) 


Adrian Rickenbacher

Adci wollte nicht in jedem TTCO Bericht vorkommen und hat deshalb nichts eingereicht. Das wäre selbstverständlich respektiert worden. Nun wurde dem Redaktor jedoch ein heimlich aufgenommenes Bild zugespielt, das zeigt, was unser Freund während den Busfahrten so treibt: 


Aufgrund des unscharfen Bildes konnte leider nicht abschliessend geklärt werden, ob es sich tatsächlich um Adci handelt. Was jedoch klar ist: Adci hat auch in diesem Beitrag seinen Platz gefunden cool



Nachträglich eingereichter Beitrag von Adci: 

"Für einmal möchte ich meine Erwähnung in einem Beitrag auf der Homepage des TTC Olten nicht umkommentiert lassen.
Hierfür habe ich versucht zwei der wichtigsten und einflussreichsten Menschen der aktuellen Zeit miteinander zu vergleichen und meine Lehren daraus zu ziehen.

Donald J. Trump vs. Dominik S. Zeltner

Arbeit
Donald J. Trump verdient sein Geld damit, dass er günstiges unbebautes Land mit goldigen Häusern veredelt. Diese steigern den Wert und er kann sie teuer weiterverkaufen.
Dominik S. Zeltner verdient sein Geld damit, dass er schlecht gepflegte Mäuler mit goldigen Implantaten veredelt. Diese steigern den Wert und er kann hohe Zahnarztrechnungen stellen.

Wohnsituation
Donald J. Trump wohnte 4 Jahre lang in Washington DC an bester Lage in einem wunderschönen Haus. Umgeben war er jederzeit von seinem Sicherheitsapparat, dem Secret Service.
Dominik S. Zeltner wohnt seit Jahren in Aarau an bester Lage in mehreren wunderschönen Wohnungen. Neuerdings hat er seinen Sicherheitsapparat, die Kantonspolizei Aargau, in direkter Nachbarschaft.

Frau
Donald J. Trump hat mit Melania eine Frau aus dem Osten, genauer gesagt aus Slowenien.
Dominik S. Zeltner hat mit Daria eine Freundin aus dem Osten, genauer gesagt aus Bremgarten.

Sportliche Leistungen
Donald J. Trump hat eine grosse Leidenschaft für das Golfen. Laut eigener Aussage ist sein Spiel makellos und er könne sich problemlos mit den Besten der Welt messen.
Dominik S. Zeltner hat eine grosse Leidenschaft für das Tischtennis. Laut eigener Aussage ist sein Spiel makellos und er könne sich problemlos mit den Besten der Welt messen.

Kleiderstil
Donald J. Trump trägt jederzeit einen Massanzug mit roter oder blauer Krawatte.
Dominik S. Zeltner trägt jederzeit irgendetwas und das in grün.

Wahlerfolge (Gwünner-Typ)
Donald J. Trump hat bisher jede Wahl gewonnen.
Dominik S. Zeltner hat bisher jede Wahl gewonnen.

Umgang mit Medien 1
Donald J. Trump verbreitet seine Gedanken gerne über soziale Medien um sein Publikum direkt ansprechen zu können. Dies geschieht meist auf Twitter.
Dominik S. Zeltner verbreitet seine Gedanken gerne über soziale Medien um sein Publikum direkt ansprechen zu können. Dies geschieht meist auf WhatsApp.

Umgang mit Medien 2
Donald J. Trump missbraucht die Medien, vor allem Fox-News, um seine Fake-News in die Welt zu setzen.
Dominik S. Zeltner missbraucht die Medien, vor allem die Homepage des TTC Olten, um seine Fake-News in die Welt zu setzen.

Umgang mit Medien 3
Donald J. Trump verlangt von Personen, dass sie Berichte schreiben wie er es möchte. Ansonsten werde er dies auf seinen Sozial-Media-Kanälen selber übernehmen.
Dominik S. Zeltner verlangt von Personen, dass sie Berichte schreiben wie er es möchte. Ansonsten werde er dies auf der TTC Olten Homepage selber übernehmen.

Was ich daraus lerne: Wenn jemand Donald J. Trump so ähnlich ist, dem glaube nicht, was er über dich schreibt.

Nach dem ganzen Schreiben wird mir nun klar: Es wäre doch einfacher gewesen, wenn ich dem Wunsch von Dominik nachgegeben und ein paar Zeilen über mein aktuelles Leben geschrieben hätte. Dies wäre nicht nur einfacher in der Recherche gewesen, sondern auch viel kürzer.
So hätte der komplette Text etwa wie folgt sein können: “Sitting at home and waiting for better times.”"




28 November 2020

Name Hans Flatscher wird 85! Wir trafen ihn zum Interview

Autor TTC Olten, Posted in Freunde



Kürzlich wurde unser Ehrenmitglied und ältestes Vereinsmitglied Hans Flatscher 85 Jahre alt. Dies nahmen wir zum Anlass, ihm einen Besuch abzustatten und nebst den Gratulationen ein Interview zu führen. Ziel war es dabei, zum einen herauszufinden, wie es Hansi so geht, was er macht und so weiter. Andererseits ist er für uns eine Art wandelndes Lexikon was die TTCO Vereinsgeschichte betrifft. Da er immer und überall dabei war und jeder weiss, wie viel Interessantes er zu erzählen hat, wollten wir die vergangenen Zeiten etwas aufleben lassen. Hans empfing Urbi und Dominik in seinem Haus, welches eher einem historischen Museum ähnelt. Hansi führte uns durch seine Zimmer, die zum Teil thematisch nach Antiquitäten geordnet waren. Was sich da alles ansammelt, ist nur schwer in Worte zu fassen. Das muss man gesehen haben. Später kamen noch Toni, Peter und Hans Kurth zum coronakonformen maskierten (Zitat Hansi: „Rotzfänger“) Anstossen vorbei.
Nun lassen wir die lebende Legende sprechen:


Alles Gute zum 85. Geburtstag! Wie geht es dir? Was macht deine Gesundheit?
Mir geht es nicht mehr so gut. Ich habe Prostatakrebs, schon seit längerem. Aber sterben werde ich erst, wenn mich einer erschlägt oder ersticht. Wenn ich auf dem Boden sitze, kann ich nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Seit ich im Garten mal umgefallen bin und dann ins Haus kriechen musste, um mich irgendwie hochzuziehen, lasse ich die Gartenarbeit sein.
Momentan kommt zweimal am Tag die Spitex vorbei, immer Damen. Sehr nette Damen, die meisten geschieden. {Aussagen zur Optik der Damen werden an dieser Stelle zensiert} Aber eine Frau brauche ich nicht mehr, die würde mich nur arm fressen.


Seit wann bist du Mitglied im TTCO?
Seit mehr als 50 Jahren. Irgendwann in den 1960er Jahren. Ich spielte schon 1956 kurz in Olten, danach länger in Basel. Irgendwann spielte ich 1.5 Jahre in Zofingen, bis die mich so sehr geärgert haben, dass ich davongelaufen bin und nach Olten gewechselt habe. Da wurde ich sehr freundlich empfangen, schon als ich in den 50er Jahren ein paar mal in Olten gespielt habe.


Wie bist du damals zum TTCO gekommen?
1956 habe ich als Coiffeur in Olten gearbeitet. Per Zufall habe ich nach Feierabend gesehen, dass im Hammer Tischtennis gespielt wird. Dann ging ich auch mal mitspielen. Ich habe vorher schon in Österreich Tischtennis gespielt.

 

Wo wurde damals trainiert und wie sah so ein Training aus?
Trainiert wurde im Restaurant Hammer. Da wurde 4 mal pro Woche trainiert. Ich war jedes mal dabei. Habe kein Training verpasst und erst recht kein Meisterschaftsspiel, jahrzehntelang nicht. Ich bin sogar mit 40 Grad Fieber ans Spiel gegangen. „Mir tuts weh“ gackern gabs bei mir nicht. Selbst aus den Ferien bin ich fürs Spiel nach Hause gekommen mit Zug und Taxi. Nach den Trainings gingen wir in die Beiz, danach häufig im Firmensportlokal weitertrainieren bis in die frühen Morgenstunden. Häufig kam ich per Autostopp vom Training nach Hause. Oder mit meinem Velo-Solex, das ich dann irgendwann verkauft habe.

 

Wie würdest du dein Spiel beschreiben? Stärken/Schwächen?
Ich war ein klassischer Abwehrspieler. Meine Stärke war die Rückhand, die ich einsetzte um zu punkten. Die Vorhand und der Angriff waren meine grosse Schwäche. Mit der Zeit bekam ich Arthrose im Handgelenk und konnte dann je länger je schlechter mit der Rückhand angreifen.

 

Welcher war dein grösster Erfolg als Tischtennisspieler?
Ich war zwar 5 mal Clubmeister, aber der grösste Erfolg war, als wir mit der ersten Mannschaft die Aufstiegsspiele in Olten gewonnen haben und in die Nati C aufgestiegen sind.
Die Clubmeistertitel wurden nicht alle festgehalten. (Auf dem Pokal ist Hansi 1968, 1977, 1978 und 1979 aufgelistet, wobei ein paar wenige Jahre nicht mehr rekonstruiert werden konnten)

 

Welche Vereinsanlässe sind dir besonders in Erinnerung geblieben?
Die Vereinsanlässe waren alle immer sehr lustig. Wir gingen immer nach dem Training in die Beiz, jedes mal eine Sause, erzählten einen Abend lang Scheissdreck. Es gab kein einziges mal eine Schlägerei, wir haben es wirklich immer schön gehabt zusammen.
Besonders in Erinnerung bleibt mir das einwöchige Trainingslager in Filzbach, so ungefähr 1980.

 

Welche Reisen hast du mit dem TTCO unternommen?
Berlin in den 1990er Jahren. Da habe ich alle 3 Matches gegen die Deutschen gewonnen. Dies waren alles sehr nette Leute. Meine Frau habe ich damals auch mitgenommen und angekettet, damit sie nicht durchbrannte.
In den 1980er und 1990er Jahren gingen wir mehrmals nach Umag im damaligen Jugoslawien. Einmal habe ich sogar das dortige Turnier mit mehr als 100 Teilnehmern gewonnen. Der gravierte Pokal, den sie mir versprochen haben, ist aber nie bei mir zu Hause angekommen. Im Final habe ich Claudio Schacher geschlagen, welcher am Vorabend zu viel getrunken hatte. Ich habe schon auch etwas getrunken, war aber schlau und schaute, dass in erster Linie die anderen tranken. Schacher war danach äusserst beleidigt.

 

Hat sich was das Gesellschaftliche betrifft viel verändert in den Jahrzehnten seit du dabei bist und wenn ja, was?
In diesen mehr als 50 Jahren hat sich nicht viel geändert. Es war und ist bis heute immer top. Wir haben uns immer über alles lustig gemacht, aber auf eine gute Art. Streit hatte ich nie mit jemandem. Wenn einer blöd geredet hat, habe ich einfach noch blöder geredet.

 

Bitte führe die beiden folgenden Sätze fort:

Der TTC Olten war.... einige male Meister


Der TTC Olten ist..... ein guter und verlässlicher Verein mit guter Kameradschaft. Ich vermisse es wirklich. Kameradschaft zählt, man wurde nie verarscht.



Wann hattest du das letzte mal einen Tischtennisschläger in der Hand?
Das war bei der Clubmeisterschaft im Mai 2019, als ich im Doppel teilgenommen habe. Seither habe ich nie mehr gespielt, kam aber ein paar mal zuschauen

Mit welchen Clubmitgliedern – aktuellen und ehemaligen – stehst du noch regelmässig in Kontakt?
Kurth Hans kommt jeden Tag vorbei. Er hilft mir beim Einkaufen und auch sonst bei allem möglichen. Dies obwohl er bei der Arbeit immer sehr streng hat. Ein ganz feiner Typ.
Marcel Fürst kommt auch regelmässig mit einer Flasche vorbei. Er sucht jetzt eine Frau mit Geld, aber das dürft ihr nicht schreiben, sonst wird er wütend.


Was wünschst du dir für die Zukunft des TTCO?
Ich wünsche mir für den Verein, dass es so weitergeht wie bis anhin. Kameradschaft, Verlässlichkeit, Spässe ertragen, viel Spass haben, nicht jedes Wort auf die Waage legen.

Welche Tipps gibst du Schnupperspielern, die dem TTCO beitreten möchten?
Kommt unbedingt und bleibt, dann lernt ihr was! Der Stadtclub Olten ist ein guter Verein, da bist du gut aufgehoben. 









Da selbst heutzutage noch viele Geschichten von Hansi herumgeistern und er in seinem Leben so einiges „geboten“ hat, folgt anbei noch eine Anekdotensammlung aus dem Leben des Hans F.:

Von Hans Kurth:

Ausserleitner Schanze Bischofshofen

Die einzige Geschichte von Hans, die ich seit 40 Jahren (bevor es alternativ Wahrheiten gab) höre und nicht weiss ob sie stimmt.

In seinem jugendlichen Übermut, wegen einer Wette (oder um der holden Weiblichkeit zu gefallen), sei er mit normalen Skiern über die grosse Schanze in seinem Geburtsort gesprungen. Es hat ihn dann auch ordentlich zerlegt bei der Landung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Au%C3%9Ferleitner

E
rgänzung von Flatscher: "Ein Kollege sagte, Skispringen könne ja jeder, da springe jeder die Schanze in Bischofshofen runter. Also wetteten wir um einen Kasten Bier. Wer nicht springt muss bezahlen. Dann bin ich runtergesprungen. Da es die Nacht vorher geregnet hatte war es total vereist. In der Luft machte ich einen Louping, ganz elegant, die Landung weniger. Ich wachte erst im Krankenwagen wieder auf und hatte nebst einer Gehirnerschütterung auch eine gebrochene Hand. Die nächsten paar Tage war ich ein Krüppel, aber es ging dann schon wieder." 

 

Der 2. Flugversuch in der Lenk am Büehlberg

Ein Skitag mit Hans gestaltete sich etwa wie folgt. Zuerst zwei/dreimal den Berg runter. Dann zur Stärkung das erste Mal in die Beiz. Die Stärkungen folgen dann in immer kürzeren Abständen und sein Fahrstiel wird proportional zu den Kafi-Schnaps dynamischer.

In der Piste hatte es eine Geländemulde die sich gut umfahren liess (wenn man noch weiss wo sie ist). Er war so im Schuss, dass ich kaum noch folgen konnte. Er hob ab und in der Luft schrie er "Maria und Joseph" und schon knallte er in die Gegensteigung der Mulde. Da ein Stock dort ein Ski hier eine Kappe, ein Handschuh und mitten drin ein ziemlich gestauchter und jammernder Hans.

 

Die „Dosigen“ von Filzbach

Es war noch zurzeit wo Regi für den TTC Zofingen die Weekends in Filzbach organisierte und Hans und ich als ehemalige Zofinger mit dabei sein durften. Einmal besuchten wir Filzbach-City, bestehend aus 3 Häusern einer Beiz und dem Dorfbrunnen. In der Beiz nahm Hans, wie wir ihn kennen, sofort Kontakt mit den Gästen auf. Er verstand den Glarner Dialekt nicht und die Glaner den Oestreicher nicht. Er sprach dann "Aha ihr seid Dosigi" und meinte natürlich, ihn Anlehnung an unseren Dialekt, "hiesigi". Seither sind für uns die Ureinwohner von Filzbach "Dosigi" weil sie von "do" (Filzbach) sind.

 

Die Sommerrodelbahn am Kerenzerberg

Es gab sie bis Anfang der 90iger danach wurde sie abgebaut. Bei einem Ausflug auf den Berg war dann eine Talfahrt per Rodel und Trottinett angesagt. Hans, durch seine Skierlebnisse wohl etwas misstrauisch geworden, liess sich endlich doch zum Einstieg in den Schlitten bewegen. Am Ende der Bahn, nach mehreren Schildern "bitte bremsen" und "hier aussteigen" gab es einen dicken Schaumgummi als ultimativen Sicherheits-Stopp. Unten eine kleine Aussparung für den Bob (damit dieser durchgeschoben werden kann). Hans Flatscher steckte mit dem halben Bob und den Füssen im Schaumgummi. Oberkörper und Kopf diesseits „I wolt halt schaun wis auf der andern Seiten weiter geht“

 

Schwimmbad Rothrist

Es konnte sein, dass der Hans im Sommer 7 Tage die Woche in der alten Badi Rothrist anzutreffen war. Wobei sich die Begegnungsorte auf die beiden Steintische und die Beiz beschränkten. Damals alles kompakt und nahe beieinander. Ich weiss noch heute nicht, ob der Hans überhaupt schwimmen kann. Weiter als bis zur Dusche kam er meines Wissens nur einmal. Roger Hauri (er war damals unser Mannschaftskollege) und ich lockten ihn eines Tages mit einer Wette. Wenn der Flatscher einen „Köpfler“ vom 3m Brett macht, gibt es CHF 20.- auf die Hand. „Na seits dammisch“ Für so ein Trinkgeld setze er sein Leben nicht aufs Spiel. Am Ende war das Gebot 50 Stutz. Die Sache sprach sich wohl etwas rum im Schwimmbad und am Schluss waren recht viel Zuschauer an dem Abtauchverhalten des Flatscher interessiert. Jetzt konnte er sich nicht mehr drücken und sprang tatsächlich vom 3m Brett. Arme und Kopf erreichten die Wasseroberfläche einigermassen senkrecht, der Rest vom Körper eher nicht.

Seine CHF 50.- verklopften wir nachher zusammen sogleich im Banhöfli Rothrist mit Speis und Trank. Das ist typisch Hans Flatscher. Wir Schweizer hätten den Schein wohl in die Tasche gesteckt aber der Hans lässt sogleich seine Kumpels mit geniessen.

Von Toni Amsler

- In der Hotelbar in Umag. Schacher macht 2 Girls an und will mit ihnen weg. I kumm ä mit, i bi scho 60... Girls weg.... Schacher sauer.

- Nach der durchzechten Pingpong Nacht bei Plüss Staufer. Pöstli Rothrist morgens um 7.00. Flatscher stusst einen Besoffenen an und kämmt ihm die Haare. Tunkt den Kamm immer wieder in dessen Schümli-Pflümli...

- München Mittlerer Ring auf dem Weg nach Pfarrkirchen. Raststätte. Flatscher segnet mit der Klobürste aus dem Scheisshaus die draussen Wartenden. Marcel bekommts grad nicht mit und wird dafür gekämmt... dieser konnte die Freude nicht wirklich zeigen...

- Auf Flatschers Terrasse konnte man sich für 20 Stutz die Haare schneiden lassen, inkl. Bier und Grillwurst




Wir wissen, dass es noch unzählige weitere erzählenswerte Geschichten von Flatscher gibt. Wem noch etwas in den Sinn kommt, der darf das gerne in der Kommentarspalte teilen.


 

 

 

 

31 Oktober 2020

Name Cupspiel gegen Thun, die Planänderung

Autor Dominik Zeltner, Posted in Freunde



Für die erste Hauptrunde im Schweizer Cup wurde uns ein Heimspiel gegen Thun aus der NLC zugelost. Ein schwieriges aber alles andere als unmögliches Los. Ein Datum war schnell und unkompliziert gefunden, doch dann schnellten die Corona-Fallzahlen nach oben, der Kanton Bern verhängte ein Sportverbot und so liess auch Swiss Table Tennis vorläufig mal alle Cupspiele auf Eis legen und mittlerweile vernünftigerweise den ganzen Wettkampfbetrieb. 
Unsere Halle war jedoch bereits reserviert und bezahlt und die Zeit an diesem Samstag für den TTCO verplant. So stellten wir ein Alternativprogramm zusammen. Urbi, José und ich trafen uns am späteren Morgen in der Nebelstadt, nahmen den Bus nach Trimbach Isebähnli und machten uns zu Fuss an den Aufstieg zum Hörnli. 

Der Nebel war dicht, alles war nass. Auf den ersten Blick sah das nach einer dummen Idee aus. Nach etwas weniger als einer Stunde Fussmarsch kamen wir oben auf knapp über 800 m.ü.M an. 
Da zeigte sich, dass wir Glückspilze sind: 

Quasi 1 Meter über der Nebelgrenze. 

Wir Naturburschen konnten natürlich auch mit nassem Holz ein ordentliches Feuer machen. Was gibt es besseres als eine Cervelat auf einem offenen Feuer? 


Da verzichtete auch José für einmal auf Chorizo und Churros ;-) 




Bei bestem Wetter wurde gespiesen und anschliessend machten wir uns auf den Rückweg nach Olten. Da war ja schliesslich noch eine Pingponghalle in der bereits fleissig trainiert wurde. 

Ebenfalls anwesend waren da neben ein paar Oltnern Larissa, Adci und Mathis von der Mittwochstrainingsgruppe in Gösgen. Es gab somit keine Durchmischung, die nicht eh schon regelmässig stattfinden würde und das Schutzkonzept wurde konsequent umgesetzt. 
So ging dieser Samstag trotz Ausfall des Cupspiels doch noch aktiv, schön und sportlich über die Bühne. 
Ob es diese Saison noch zum Rencontre mit dem TTC Thun kommen wird, wird sich zeigen. So schnell wird sich wohl an der Situation nicht viel ändern. Wir würden uns aber auf jeden Fall freuen. 











31 Oktober 2020

Name O1 verabschiedet sich mit dem ersten Sieg in die Zwangspause

Autor Dominik Zeltner, Posted in Meisterschaft



Nach einigen knappen Niederlagen gegen die stärksten Teams wartete diesen Montag eine andere Aufgabe auf Olten 1: Das Auswärtsspiel beim gefährlichen Schlusslicht Schöftland 1. 
Wir gaben den unterschiedlich erfolgreichen Saisonstarts innerhalb unserer Mannschaft wenig Beachtung und blieben dem Rotationsprinzip bedingungslos treu. Schliesslich kommt man ja nur in Form, wenn man auch spielen kann und dass Stefan und Urbi noch in Form kommen werden, davon waren wir absolut überzeugt. 
Somit spielten diesmal Hartmut, Stefan und Urbi. 
Die Schöftler traten mit Boris (B15), Haseeb (B12) und Przemek (C10) an und hatten somit einen Klassierungspunkt mehr auf dem Konto als wir. Alles sprach also für eine enge Kiste. 
Gespielt wurde auf 2 Tischen. Stefan legte gleich los wie die Feuerwehr. Der selbsternannte Tischtennis-Autist zeigte seine Inselbegabung eindrücklich und donnerte Boris zwei Sätze lang Rückhand-Longline Bälle um die Ohren, wie man es wohl auch in der Nati A selten sieht. Boris tobte, trat auf den Tisch ein und dies zeigte Wirkung. Am Ende ging das Spiel aus Sicht von Stefan doch noch verloren. Es war jedoch klar, dass Stefu heute on fire war. 
Am Nebentisch traf Haseeb gegen Hartmut beinahe jeden Ball und konnte so überraschenderweise aber verdientermassen 2:0 gewinnen. Somit lagen wir bereits 0:2 im Hintertreffen. Dann trat Urbi aufs Parkett, machte mit Przemek kurzen Prozess und holte sich seinen ersten Saisonsieg in der Liga. Währenddessen gings am Nebentisch hoch zu und her. Boris gegen Hartmut war nichts für den Fan des gepflegten Tischtennissports. Einer Schrie wie ein Wald voller Affen/Adcis/Höbus, jubelte nach jedem Punkt wie ein Irrer, liess die Provokation hochleben. Hartmut liess das alles ziemlich kalt und er holte sich in der Verlängerung des vierten Satzes den Sieg. Starke Leistung! Urbi drehte gegen Haseeb in einem äusserst sehenswerten und fairen Spiel nach verlorenem Startsatz auf und konnte auch dieses Spiel mit 3:1 gewinnen. 
Stefan machte auch gegen Przemek einen Fünfsätzer, entschied diesen aber zu seinen Gunsten. Somit stand es bereits 4:2 für O1. 
Urbi spielte auch gegen Boris eine starke Partie, musste sich aber knapp in 4 Sätzen geschlagen geben. Hartmut blieb auch gegen Przemek trotz dauerndem Reinschreien von Boris cool und gewann in 3 Sätzen. Er liess es sich danach nicht nehmen, nach seinem obligaten Jubelschrei noch einen Zusatzjubel in Richtung Boris loszulassen, was dazu führte, dass dieser völlig ausser sich auf Hartmut losstürmte. Nicht jeder der austeilen kann, kann auch einstecken... Hartmut blieb auch da mit einem Lachen auf den Stockzähnen ruhig ;-)
Zum Schluss drehte Stefan gegen Haseeb einen 0:2 Satzrückstand inkl. Matchball gegen sich noch in einen Sieg womit der grossartige 6:3 Sieg feststand. 
Da die Saison 3 Tage später unterbrochen wurde und sehr wahrscheinlich die gesamte Vorrunde annuliert wird, bringt dieser Sieg und die klare Distanzierung von den Abstiegsplätzen zwar wahrscheinlich nicht viel Zählbares. Er war aber trotzdem wichtig, einfach um zu beweisen, dass Olten 1 liefert, wenns drauf ankommt. 
Schön haben Urbi und Stefu so zugeschlagen! 

Wie und ob die Saison weitergeht steht in den Sternen. Momentan haben andere Dinge Vorrang. Es ist sicher richtig, dass in der momentanen Situation keine Wettkämpfe mehr gespielt werden. Wir sind froh, dürfen wir momentan noch im vernünftigen Rahmen trainieren, Sport ist schliesslich wichtig für die Gesundheit.  



Das Schutzkonzept in Schöftland wurde konsequent umgesetzt. 



 




20 Oktober 2020

Name O1 mit weiterer knapper Niederlage: 4:5 gegen Bremgarten 2

Autor Dominik Zeltner, Posted in Meisterschaft




Zur 4. Runde der 1. Liga Meisterschaft empfingen wir zu Hause im Sälitempel die zweite Mannschaft des TTC Bremgarten. Chris Tallner (B15), Patrick Züst (B14) sowie Bruno Böller (B12) traten maskiert in unsere Halle. Bei uns spielten Hartmut, Stefan und ich (Dominik). Dass Stefan spielte war ein äusserst erfreulicher Anlass, gab er doch nach ziemlich genau einjähriger gesundheitsbedingter Abwesenheit sein Comeback im Olten 1! Captain Urbi pausierte und betätigte sich als Begrüsser, Coach und Matchblatt-Ausfüller. 

Der Auftakt gelang uns ganz gut: Hartmut bezwang seinen Angstgegner Züschi in vier Sätzen und konnte dabei die "Zitteraal"-Aufschläge ganz gut lesen. Am Nebentisch konnte ich zum ersten mal überhaupt auf Wettkampfebene gegen Chris gewinnen. Stefan hatte gegen den Kameramann Mühe in die Ballwechsel hineinzukommen. Ging der Ball mal ein paar mal übers Netz, machte fast ausschliesslich Stefu den Punkt. Leider blieben die Ballwechsel viel zu oft kurz und deshalb gewann am Ende Bruno 3:1. 
Mit der 2:1 Führung im Rücken gingen wir in Runde 2. Da trieb Hartmut Bruno 3 Sätze lang der Wand entlang und gewann relativ klar. Stefan konnte gegen Chris wie schon gegen Bruno einen Satz gewinnen, zu mehr reichte es vorläufig noch nicht. Ich konnte gegen Züschi nach Jahren der Erfolglosigkeit mal wieder einen Sieg feiern und dies wie es sich gehört in 5 Sätzen. 
So führten wir vor dem Doppel 4:2. Nach dem Doppel wäre 5:2 gestanden ;-) , aber das Doppel darf ja diese Saison nicht gespielt werden. 
Die letzte Runde avancierte dann zum Oltner Totalausfall. 

Stefu fand gegen Züschi kein Rezept und verlor in 3 Sätzen. Ich hatte gegen Bruno ein enges Spiel auf gutem Niveau, doch Brunos Niveau war am Ende noch eine Spur höher, sodass mir auch meine zahlreichen Netzroller nicht weiterhalfen. Am engsten war das Spiel von Hartmut gegen Chris. Schulzi hatte seine Chancen, musste sich aber am Ende trotz insgesamt 3 Punkten mehr in 5 Sätzen geschlagen geben. 
Somit drehte Bremgarten das Spiel in der letzten Runde und wir verloren zum dritten mal im vierten Spiel mit 4:5. Wieder nur ein Punkt. Das Doppel, unsere Paradedisziplin, fehlt halt einfach schon für unser Punktekonto. Aber nehmen wir das Positive mit: Stefu ist zurück! Nächsten Montag geht es weiter mit dem Spiel auswärts in Schöftland. Da werden Urbi und Stefu dann zum Siegen finden und ihre Saison lancieren. 





02 Oktober 2020

Name 70. GV des TTCO auf dem Sälischlössli

Autor Dominik Zeltner, Posted in Vereinsanlässe



Am Samstag 19.09. fand die 70. ordentliche Generalversammlung unseres Vereins statt. Diesmal trafen wir uns an einem speziellen Ort, nämlich auf dem Sälischlössli oberhalb von Olten. 

Sportlich wie wir sind, nahmen viele den Auf- und Abstieg zum und vom Sälischlössli zu Fuss in Angriff. 

Nach dem Verspeisen einer Bio Black Angus Bauernbratwurst mit Rösti oder Vegipastetli in Schlossform, ging die GV reibungslos über die Bühne. Der Vorstand wurde komplett wiedergewählt, die 7 neuen Aktivmitglieder, sowie diverse Nachwuchs- und Passivmitglieder wurden offiziell aufgenommen. Die Clubmeister wurden geehrt, beschenkt und beklatscht. 
Nach einem wegen Corona schwierigen Vereinsjahr führte Urbi souverän durch seine erste GV. 


Vielen Dank Patrick für die vielen tollen Bilder, die nachfolgend zu sehen sind! 

Sollen wir die GV in luftiger Höhe durchführen? Kuselis Shirt gab die Antwort

Bernadette gab Zoltan letzte Anweisungen

Neuling José mit einem letzten Gebet um Aufnahme in den heiligen TTCO

Auch Neumitglied Reni war dabei

Stephan hatte für einmal keine KKG-Revision und auch keine Kreuzfahrt und beehrte deshalb wieder einmal eine TTCO GV

Zoltan schraubte die letzten Deko-Elemente zusammen

Ex-Präsident Toni zeigte Zähne. Ob er Ambitionen für ein Comeback hegte? 

Der Spielleiter mal nicht in grün

Urbi ging ein letztes mal auf Stimmenfang

Nicole wie immer ein gern gesehener Gast an unseren GVs

"Zivi-Pussy" Zeltner und Soldat Kuseli sind anhand der Frisur klar unterscheidbar

Der Ehrenpräsident erscheint in hellem Licht

Neu-Passivmitglied Leila ist jetzt auch ganz offiziell eine von uns

Ebenfalls ein TTCO-Neumitglied: Gleitschirmflieger Röbi

Kam spontan vorbei, war aber natürlich ein gern gesehener Gast: Marcel "Märsu" Fürst

Sälischlössli-Wirt Jürg Mosimann holte sich mit seiner lustigen Art viele Sympathiepunkte

Calanda-Peter war auch einer, der hochlief

Obwohl schon Jahre nicht mehr in einer Tischtennishalle, ist Beätu immernoch der fitteste von uns allen

Toni studiert die Serviette

Stefan war der unbeliebteste des Abends, denn er verteilte munter die Jahresrechnungen. Was für ein Troll!

Und lachte sich dabei ins Fäustchen

Flatscher sprach den Segen

Ehre, wem Ehre gebührt: Auch der Fotograf musste auf ein Foto

Vanessa Brüggli war als einzige Juniorin mit dabei

Präsi und Nachwuchschef waren mit dem Gebotenen zufrieden

Hallo Vatr

Hallo Muettr

Auch Elder Statesman Heinz war dabei

Nach seiner offiziellen Aufnahme stiess José seriös wie er ist mit einem Glas Wasser an

Stefans Lachen nach zu urteilen, hat er wohl soeben eine weitere Rechnung verteilt

Das Siegerlachen eines frisch wiedergewählten Präsidenten. Dieses Bild könnte das Cover eines Hochglanzmagazins zieren

Flatscher musste natürlich auch dem Wirten irgendwelche Schlötterlig anhängen

Über den Spiegel hatte man das Geschehen stets im Überblick

Der Präsi bei der Arbeit

Aktuar Zoltan schrieb das Protokoll. Ob es mit dem Siegelring unterzeichnet wurde, ist nicht überliefert. 

Diese grünen Augen schrieben ein weiteres mal schwarze Zahlen

Auch Ronny erschien fast pünktlich ;-)

Und bestellte sich sogleich ein Bier

Website-King Peter war wie immer mit von der Partie

Die Bierdeckel sind ein bisschen zu klein geraten

Clubmeister Urbi bekam den gravierten Pokal überreicht

Hartmut nahm dies zähneknirschend zur Kenntnis

Dank einem Glas Rotwein war er schnell wieder entspannt

Der Präsi mit dem entsprechenden Bier

Von der Dachterrasse aus hatte man einen herrlichen Weitblick über die nächtliche Landschaft

Auch Adci war vom Sälischlössli aus sichtbar

Zum Schluss gab es einen Fackelmarsch nach Olten runter. Gewisse Exponenten sprachen von Pyros.. 






























01 Oktober 2020

Name O1 - Aesch 1 4:5

Autor Dominik Zeltner, Posted in Meisterschaft



In der 3. Runde spielte Olten 1 diesen Montag zu Hause gegen Ligafavorit Aesch 1. 
Aesch spielte in seiner bisherigen Standardbesetzung mit Philipp Zeugin (B15), Ernö Varga (B14) und Thorsten Geisler (B13). 
Bei uns war Hartmut diesmal wieder dabei. Da Stefan nach wie vor in Arosa im Schnee weilte, spielten wiederum Urbi und ich. 

Hartmut machte gleich zu Beginn klar, wo der Bartli den Most holt, und besiegte Thorsten in 3 klaren Sätzen. Urbi fand den Tritt in der Liga auch gegen Philipp nicht und blieb chancenlos. Ich konnte mich gegen Ernö erst gegen Ende steigern, doch dies reichte  nicht mehr (1:3). 
Die zweite Runde lief dann schon mehr nach unserem Gusto. Urbi spielte gegen den starken Ernö gross auf und ging 2:1 nach Sätzen in Führung. Leider gingen dann der 4. und 5. Satz jedoch jeweils knapp verloren und so auch das Spiel. Er hat Ernö jedoch ordentlich ins Schwitzen gebracht und gezeigt, dass er eigentlich doch ganz gut in Form ist. Das einzige was noch fehlt, ist ein Erfolgserlebnis. Hartmut machte diesmal auch mit Philipp kurzen Prozess und konnte sich somit für die beiden Niederlagen im Schweizer Cup zu Saisonbeginn gegen Philipp und Thorsten revanchieren. Mir lief es gegen Thorsten äusserst gut, gleichzeitig profitierte ich auch davon, dass Thorsten ziemlich neben sich stand. So konnte ich in drei Sätzen gewinnen und wir standen bei einem Gesamtscore von 3:3. 
Hartmut zog seinen Lauf voll durch und rang zum Schluss auch Ernö nieder, diesmal im Entscheidungssatz. 3 Siege gegen diese starke Mannschaft, das verdient schon grossen Respekt! Urbi fand gegen Thorsten kein Rezept und verlor 0:3. Ich spielte gegen Philipp eigentlich ganz gut, hatte aber jedoch unerklärliche Löcher. Im 1. Satz vergeigte ich eine 8:4 Führung, im 3. Satz gab ich ein 9:3 völlig unnötig her. So resultierte eine 1:3 Niederlage und ein Schlussresultat von 4:5, das uns leider wiederum nur einen Punkt einbrachte. 

Nach dem Spiel gingen wir alle zusammen ins Carbonara. Philipp gab eine Runde Bier aus und erkaufte sich somit meine Aussage an dieser Stelle, dass Aesch das Doppel gewonnen hätte, falls wir es hätten spielen dürfen. 

Möchtest auch du hier deine Werbung oder eine Aussage platziert haben? Dann melde dich bei mir, ich bin für eine hohe Summe - oder alternativ ein Bier - käuflich wink

Leider blieb es nicht bei dieser einen Runde Bier. Zum Ferienstart und da wir dem Carbonara nun 3 Wochen fernbleiben müssen, gab Pati wieder einmal alles. 



Der Appenzeller Kräuterschnaps wurde im normalen Trinkglas serviert. Da spielte es auch keine Rolle, ob das Glas halb voll oder halb leer war, es war einfach zu viel. Pati verfolgte dabei einen teuflischen Plan. Er wollte uns abfüllen, bevor er ein paar Tische zusammenstellte und ein Netz montierte, um uns dann im Tischtennis zu besiegen. Doch zum Glück sind wir auch mit dem einen oder anderen Promill nach wie vor beinahe unschlagbar, sodass der Patron trotz grossen Einsatz den Kürzeren zog. 
Um 3 Uhr in der Früh wurde ich dann vom Chef persönlich nach Hause gefahren und kurierte am nächsten Tag meinen Brummschädel aus. Ferien müssen schliesslich genutzt werden! 

O1 spielt am Montag 19.10. das nächste Spiel. Zu Hause treffen wir an diesem Abend auf Bremgarten 2. Stefan wird dann sein Olten-1-Comeback geben und seine Gegner das Fürchten lehren! 














28 September 2020

Name Olten 2 bleibt auf Erfolgskurs

Autor José Carabantes, Posted in Meisterschaft




Nach dem erfolgreichen Match gegen Wohlen, ging es für Olten 2 am 15.09.2020 weiter mit der 2. Runde auswärts gegen Bremgarten 6.  In Bremgarten erwarteten uns Lim Soung (C6), Suter Deborah (D5) und Röder Nick (C7). Da ich nicht spielen konnte, spielten Kuseli, Toni und Kusi. Kuseli gewann wie in der ersten Runde alle 3 Mätche. Stark Kuseli, weiter so mit Netz- und Kantebällen!! ;o). Toni, die Martina Hingis des Tischtennis, (Danke für den Spruch Zäutnerli) gewann den ersten Match gegen Deborah, doch später gelang es ihm nicht mehr und er verlor gegen Soung und Nick, aber gut trotzdem gut gekämpft! Kusi’s erster Match war gegen Soung. Zwischen ihnen zwei wurde es sehr eng, jedoch verlor er im 5. Satz. Schlussendlich ergab dies ein Endresultat von Bremgarten 3:6 Olten! Weiter so!

 

Am 25.09.2020, eine Woche nach der 2. Runde gegen Bremgarten, ging es wieder weiter für Olten 2 gegen Niedergösgen. Diesmal spielten wir zuhause. Zum Glück erinnerte mich Zäutnerli letzten Mittwoch im Training daran, dass wir zuhause spielten, sonst hätte ich schön alleine in Niedergösgen gewartet ;o). Für Niedergösgen spielten Monika Schmid, Andreas Tarnuzzer und Markus Acton. Bei uns spielten Kuseli, Toni und ich. Kusi schaute diesmal zu und erleichterte uns das Schreiben des Matchblatts, vielen Dank. Da ich letzte Saison mit Adrian in dieser Gruppe spielte, wusste ich wie sie spielen und gewann alle 3 Spiele. Für Kuseli und Toni war es kein Problem und sie gewannen beide auch alle 3 Spiele, jedoch gaben Toni und Kuseli gegen Markus beide je einen Satz ab. Am Schluss ergab dies, wie in der ersten Runde, ein grandioses Endresultat von Olten 9:0 Niedergösgen!

 

Danach ging es wie immer ins Carbonara „um eis go zieh“ und wir assen gemeinsam Pizza. Sie waren ausgezeichnet!!!

Nach den grossartigen 3 Siegen haben wir eine kleine Pause verdient, aber trainiert wird immer noch. Die erste Woche nach den Herbstferien geht es für Olten 2 mit dem Auswärtsspiel gegen Muri weiter.

27 September 2020

Name Olten 1 kommt auch gegen Basel noch nicht so richtig in die Gänge

Autor Dominik Zeltner, Posted in Meisterschaft



Nach dem knapp verlorenen Spiel zum Saisonstart gegen Pratteln wartete in der zweiten Runde eine ungemein schwierigere Aufgabe auf uns: Wir traten letzten Dienstag auswärts gegen Basel 1 an. Da ab einem gewissen Alter der Fokus verstärkt auf die Erholung gelegt werden soll und da er dies bereits vor langer Zeit angemeldet hatte, gönnten wir unserem Teamleader Hartmut eine Pause und erlaubten ihm, den Geburtstag seiner Frau mit einem Ausflug in die Berge zu feiern. Für Hartmut sprang aufgrund von Stefans Ferienabwesenheit José ein. Kaum in Olten angefangen und schon den Sprung in die erste Mannschaft geschafft, so schnell kann es gehen, wenn man von Adci gute Voraussetzungen antrainiert bekommen hat und dann auch mit der richtigen Einstellung zu Werke geht. Urbi und ich komplettierten unser Team. 

Selbstverständlich reisten wir mit dem ÖV ans Rheinknie, wo uns Martin Hafen (B14), Yannis Gisler (B14) sowie René Dahms (B13) erwarteten. Da waren wir mit B11, B11 und C7 natürlich klarer Aussenseiter, aber wir hatten trotzdem Grosses vor. Unsere Gegner hatten alle 3 lange Noppen, was doch äusserst aussergewöhnlich ist. Yannis bezeichnete seine Mannschaft selbst als grusigste Mannschaft der ganzen Liga. Zum Glück sagte er das, ich darf dazu wegen Befangenheit ja nichts sagen. 
Zum Start gelang Urbi gegen René nicht mehr als ein Satzgewinn, während José sich am Nebentisch Yannis in 3 Sätzen geschlagen geben musste. Ich konnte Martin im 5. Satz niederringen und uns einigermassen im Spiel halten. 
In Runde 2 kam Urbi weiterhin nicht auf Touren und blieb gegen Yannis ohne Satzgewinn. Ich konnte gegen René meine doch vorhandenen Chancen nicht nutzen und verlor 3:1. Diesmal war es José welcher uns im Spiel hielt und gegen Martin im 5. Satz in der Verlängerung gewinnen konnte. Beim 1. Liga Debüt gleich einen der erfahrensten und trickreichsten Spieler der Liga zu besiegen, das war eine grossartige Leistung! 
Mit dem 2:4 Rückstand lag der Fokus nun darauf, mindestens einen Punkt zu holen. Leider wurde daraus nichts, so gingen alle Spiele gleich mit 3:0 an die Basler. 
Somit resultierte gegen ein starkes Basel eine 7:2 Niederlage, die uns keine Punkte bringt. Gratulation jedoch an José für einen starken Einstand in der 1. Mannschaft. Wir dürfen gespannt sein, wohin sein Weg bis Ende Saison noch führt. 
Nach dem Spiel gingen wir natürlich noch in die Beiz. Die Beiz hiess Intercity, war auf Rädern und brachte uns während des Biertrinkens zurück nach Olten. Um doch noch ein bisschen die lokalen Gepflogenheiten zu pflegen, deckten wir uns immerhin mit Uelibier der Basler Brauerei Fischerstube ein. 

Bereits morgen geht es für Olten 1 mit dem Spiel gegen Aesch weiter. Einfacher dürfte es auch da nicht werden, doch wir sind trotz allem guten Mutes. 







20 September 2020

Name O1 mit Niederlage zum Saisonstart

Autor Dominik Zeltner, Posted in Meisterschaft



Zum Saisonstart trat Olten 1 auswärts gegen Pratteln 2 an. Aufgrund unserer Clubmeisterschaft musste das Spiel um eine Woche verschoben werden und diese Verschiebung hatte es in sich. Unzählige unbeantwortete Mails, Anrufe und Whatsappnachrichten führten nicht zu Ziel. Nach mehr als 3 Wochen Ärger wurde der Verband beigezogen und dann klappte es plötzlich doch noch mit der Verschiebung. 

So ging es an einem wunderschönen Samstagabend nach Pratteln, wo Jürgen Vanzeir (B15), Wladislaw Fortuna (B11) und Florian Recher (C10) auf Hartmut, Urbi und mich warteten. 

Hartmut legte gleich mal vor und besiegte Wladi glatt in 3 Sätzen. Urbi verlor gegen Jürgen ebenfalls in 3 Sätzen, wobei er den zweiten Satz hätte gewinnen müssen. Ich fand gegen Florian überhaupt nicht ins Spiel und verlor 3:1. 
In der zweiten Einzelrunde wollten wir das Blatt wenden. Dies ging jedoch arg nach hinten los. Völlig überraschend musste sich Hartmut Florian 3:0 geschlagen geben. Auch Urbi fand weiterhin nicht ins Spiel und verlor gegen Wladi in 4 Sätzen. Ich gab gegen Jürgen zwar eine 2:0 Führung aus der Hand, konnte ihn am Schluss aber wieder mit der Noppe ärgern und den fünften Satz in der Verlängerung gewinnen. Somit lagen wir aber doch schon 2:4 zurück und ein Sieg war wegen des fehlenden Doppels schon nicht mehr möglich. 
Urbi hatte einfach nicht seinen Tag und verlor auch gegen Florian, welcher uns somit alle ärgern konnte. Ich hatte mit Wladi wie schon die letzten paar Duelle keine Probleme und konnte 3:0 gewinnen. Hartmut verlor gegen Vanzeir die ersten 2 Sätze äusserst knapp. Dann zimmerte er dem Jürgen die Bälle präzise auf den Ranzeir und konnte die folgenden 3 Sätze souverän gewinnen. Somit insgesamt eine 4:5 Niederlage, welche uns einen Punkt bringt und dem Gegner zwei. 
Auf dem Heimfahrt gab es einen Zwischenstopp im Isebähnli in Trimbach, wo ein verspätetes Znacht auf uns wartete. Der Burger ist äusserst empfehlenswert!



Diese Woche geht es für O1 mit dem Auswärtsspiel in Basel am Dienstag weiter. Trotz Burger bleiben wir hungrig. Und bissig ;-)












13 September 2020

Name Olten 2 mit lässt zum Saisonstart nichts anbrennen

Autor José Carabantes, Posted in Meisterschaft




Die Sommerpause ist vorbei und diese Woche startete die neue Saison für Olten 1, 2 und 3. Olten 2 hat diese Saison ein neues Mitglied namens José Carabantes. Das erste Spiel bestritt Olten 2 gegen Wohlen 1 zuhause. Kusi Weber gewann die drei Spiele klar in drei Sätzen. Unbesiegbar! José gewann auch alle 3 Spiele, jedoch musste er gegen Jonas Seiler einen Satz abgeben. Kuseli brachte auch drei Siege, jedoch ein bisschen „gruusig“, sagte Wohlen ;o) . Am Schluss ergab dies ein grandioses Endresultat von Olten 9:0 Wohlen!



Ein sehr gutes Resultat für den Anfang! Weiter so!

Danach gingen wir ins Carbonara „eis go zieh“ um den tollen Sieg zu feiern und stiessen „ufe Ufstig“ an. Gleichzeitig mussten wir besprechen wer, wann für die Vorrunde spielen kann. 




09 September 2020

Name Urbi ist Clubmeister!

Autor Dominik Zeltner, Posted in Vereinsanlässe




Mit 4 Monaten coronabedingter Verspätung fand letzten Samstag doch noch unsere Clubmeisterschaft statt. An Bewährtem wurde festgehalten, deshalb wurde wie immer während den letzten Jahren am Morgen mit dem Doppel gestartet. 
Dabei wurde die Teilnehmerliste nach Klassierungen halbiert und jeweils jedem der klassierungsmässig schwächeren Hälfte jemand der stärkeren Hälfte zugeteilt. Aufgrund der ungeraden Anzahl Teilnehmer wurde ein Dreierteam gebildet, welches sich abwechseln musste. 
Die 5 Doppelpaare spielten jeder gegen jeden auf 2 Gewinnsätze, danach die beiden besten noch den Final. 
Die grosse Überraschung war dabei das Doppel Urbi/Peter Jost. Dass Urbi munter draufhaute war keine Überraschung. Dass Calanda-Peter jedoch seine Bündnerfleischaufschläge und Steinbock-Abwehr-Schupfball-Blocks so zielgenau einsetzten konnte, dass dem gepflegten Tischtennisenthusiasten das Valserwasser im Mund zusammenlief, sich bei den Gegnern jedoch Verzweiflung breit machte, überraschte doch sehr. Das Training während den letzten 3 Wochen scheint sich gelohnt zu haben. Nicht auszudenken wie es hätte laufen können, wenn Peter in den letzten 20 Jahren mal trainiert oder seine Beläge gewechselt hätte ;-) So stand dieses nominell schwächste Team unter anderem Dank dem Sieg gegen die haushohen Turnierfavoriten Stefan/José überraschend im Final. Da stand wiederum Stefan vis à vis, diesmal mit Kuseli zusammen. Das Spiel ging in den Entscheidungssatz und da setzten sich Stefan und Kuseli dann doch noch durch und kürten sich zu den Doppel-, bzw. Trippleclubmeistern 2020. Als Siegerpreis, welcher an der GV überreicht werden wird steht nach wie vor ein Bier zur Diskussion, welches sie dann in dritteln könnten ;-) 



Schlussrangliste: 

1. Stefan/Kuseli & José
2. Urbi & Peter
3. Hartmut & Tsewang
4. Dominik & Heinz
5. Kusi W. & Patrick W.

Herzliche Gratulation den Meistern sowie allen anderen Zufriedenen!


Nach einem Sandwich-Imbiss vor der Halle gings um 13:30 Uhr mit dem Einzel weiter. Dafür stiessen noch Toni und Reto dazu. 

Die Ziele waren ganz unterschiedlich: 
- Hartmut wollte den Titel verteidigen und zum dritten mal in Folge gewinnen
- Urbi wollte zum ersten mal weiter als ins Viertelfinale kommen
- Heinz wollte im wahrscheinlich mehr als 40. Anlauf wie immer endlich Clubmeister werden
- Stefan wollte den Pokal nach einigen Jahren wieder einmal stemmen, trotz Verbot von Bernadette, das riesige Ding anzuschleppen
- Dominik wollte zum 8. mal in Folge den Final erreichen, angekündigt war gegen Urbi
- Toni wollte für einmal nicht im Viertelfinale gegen Kuseli verlieren
- Kuseli wollte Toni erneut im Viertelfinale raushauen



Die 13 Teilnehmer wurden nach stärke auf 3 verschiedene Gruppen verteilt, bei gleichen Klassierungen wurde gelost. 


Innerhalb der Gruppen spielte jeder gegen jeder mit folgenden Schlussranglisten: 

Gruppe 1: 
1. Hartmut
2. Reto
3. Kusi W. 
4. Tsewang

Gruppe 2: 
1. Dominik
2. Kuseli
3. Toni
4. Heinz

Gruppe 3.:
1. Stefan
2. Urbi
3. José
4. Patrick
5. Calanda


Von der Dreiergruppe kamen die ersten drei ins Viertelfinale, von den Zweiergruppen die ersten zwei. Kusi schnappte sich im Playoffspiel gegen Toni den letzten Platz im Tableau. 
Im Viertelfinale gab es dann bereits zwei dicke Überraschungen: José, welcher in den Gruppenspielen noch äusserst knapp gegen Urbi und Stefan verloren hatte, gab gegen Hartmut nach verlorenem Startsatz und Rückstand in Satz 2 plötzlich Vollgas und haute den Titelverteidiger in 4 Sätzen raus. Dies ist der eindrückliche Beweis, welch grosse Fortschritte José in den letzten Monaten - spielerisch, physisch, sowie Mental - gemacht hat. 
Die andere Überraschung war, dass Reto gegen Stefan dank äusserst offensivem Spiel in der Verlängerung des 5. Satzes gewinnen konnte. Bernadette hatte damit ihr rüüdiges Ziel erreicht. 
Somit waren die 2 meistgenannten Favoriten bereits ausgeschieden. 
Urbi setzte sich gegen Kuseli 3:0 durch, Dominik gegen Kusi 3:1. 
Im Halbfinal spielten die beiden Jungspunde Urbi und José gegeneinander, wobei Urbi sich in 4 Sätzen durchsetzen konnte und dem Lauf von José ein Ende bereitete. 
Im anderen Halbfinal setzte sich Dominik gegen Retos schwindende Kräfte ebenfalls in 4 Sätzen durch und so war der Final eine Ritter'sche Familienangelegenheit -> Urbi gegen Dominik. Präsident gegen Vizepräsident. 
Das Spiel war selbstverständlich auf einem äusserst hohen Niveau, die Kenner der Szene zogen Vergleiche mit dem Wimbledonfinale 2008 Federer - Nadal wink
Nach 5 umkämpften Sätzen setzte sich der Präsi schlussendlich standesgemäss durch und kürte sich zum absolut verdienten Clubmeister. 
Reto verzichtete erschöpfungsbedingt auf den kleinen Final (zum Glück hat er das Doppel ausgelassen) und überliess José den 3. Rang kampflos. 




Bis zur Pokalübergabe blieben diesmal alle, auch die früh ausgeschiedenen, in der Halle und verliehen der ganzen Endphase des Tages einen würdigen Rahmen. Vielen Dank dafür. So konnte Hartmut den riesigen Kelch an seinen stolzen Nachfolger überreichen. 

Nach der Clubmeisterschaft gings zuerst in den Gryffe auf einen Apero, bevor dann in der Pizzeria Gäubahn eine leckere Pizza auf uns wartete. Gemunkelt wird, dass 2 Grossschnorris den Tag anschliessend noch ausgedehnt bis zu später oder früher Stunde mit dem einen oder anderen Bier oder Shot ausklingen liessen. 


Herzliche Gratulation dem Clubmeister! 


...die Jagd ist eröffnet








30 August 2020

Name Vereinsausflug und 70-Jahr-Jubiläumsfest

Autor Dominik Zeltner, Posted in Vereinsanlässe




Unser im Jahr 1950 gegründeter Verein feiert dieses Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Dies sollte natürlich gebührend gefeiert werden. Aufgrund der Coronapandemie musste der Vereinsausflug und das Grillfest jedoch von Mitte Mai auf Ende August verschoben werden. Nun war es vor einer Woche aber doch noch so weit und der TTC Olten traf sich am Samstag Morgen am Bahnhof Olten. Via Interlaken ging die Reise nach Meiringen. Von der Heimat der Meringues aus gab es eine letzte kurze Zugfahrt zur Aareschlucht. Nach einer Kaffee- und Pinkelpause wurde die kurze aber sehr eindrückliche Aareschlucht durchschritten, selbstverständlich mit mehreren Trinkpausen für einen Schluck aus der Dose oder der Zauberwasserflasche. 
Ausgangs Aareschlucht war im Restaurant Aareschlucht West für uns reserviert, wo eine leckeres 3-Gänge-Menu auf uns wartete. 
Nach dem Mittag bestiegen wir wieder den Zug nach Olten zurück. Nächster Halt Landhockey-Clubhaus im Kleinholz. Dort warteten eine grosse Auswahl an Salaten sowie diverse Würste vom Grill auf uns. Zuerst hielt Urbi eine kleine Ansprache, untermalt mit einer Powerpoint Präsentation, in welcher er die Entwicklung des Vereins von 1950 bis 2020 im Schnelldurchlauf Revue passieren liess. Anschliessend lief für den Rest des Abends eine Diashow mit hunderten Fotos in der Endlosschlaufe.
Wie es sich gehört wurde während des ganzen Tages ausgiebig  auf die Gründerväter und -mutter angestossen. 
Mit viel Gelächter und Heiterkeit wurde das Jubiläum bis tief in die Nacht gefeiert. 
Dank gebührt Kuseli für die Organisation des Ausflugs sowie Regi, die beim Grillfest mal wieder einen riesigen Effort geleistet hat. 

Nachfolgend lassen wir ein paar Bilder sprechen. Und ein paar dumme Kommentare:

 

Um 08:45 Uhr zischten die ersten Hülsen. Ehrenmitglied und Website-King Peter war auch mal wieder bei einem Anlass dabei und erfreute uns einen Tag lang mit seinem Lachen. 


Das mit der Maske hat jedoch noch Steigerungspotenzial



Auch Severin war mal wieder dabei. Obwohl er behauptet kein Bier zu trinken, sieht man auf diesem Bild die Wahrheit deutlich. Nämlich, dass Sevenup ständig ein Bier vor sich hatte. 


Rein gings in die Aareschlucht


Am Tisch ist Toni bekannt für seinen harten Gegenschuss, in der Schlucht für sein blitzschnelles Gegenfoto


3 Maskenmenschen


Rüeggs waren zu schnell und mussten fürs Gruppenselfie kurzerhand telefonisch zurückbeordert werden. 


Ein feiner Nebel lag stets über dem Wasser. Da fühlte man sich als Oltner wie zu Hause


Eindrücklich, wie schmal die Schlucht teilweise ist


...zur Veranschaulichung: nicht viel breiter als Severins Kopf


Bei diesem Lichtspiel mussten auch Frau Gindler und Herr Jäger ein Foto schiessen


Das Ergebnis aus Markus' Kamera?


Was hierbei herauskam ist leider nicht überliefert


Die Nikotinfraktion gönnte sich ihr eigenes "Mittagessen"


Bäckermeister Zoltan zeichnete sich verantwortlich für das hervorragende 70-Jahr-Brot


Markus servierte Daria ein Bier, das nicht gedrittelt werden musste


Bei Speis und Trank sieht Ronny blendend aus


Da musste Denise gleich die Sonnenbrille anziehen. Oder ob die Nähe zum Eisstadion Kleinholz den Ultra in ihr weckte?


Sohn Ciaran überlegte noch, wen von all diesen Leuten er in ein paar Jahren alles besiegen wird


Ehrenmitglied, Ehrenpräsident und Tonis Ehrendame (v.r.n.l.)


Der Bündner und der mit dem Bündner T-Shirt


Daria und Sabina strahlen um die Wette


Ronny steht sicher am Grill für den Nachschlag an


Die beiden Grilleure Nike und Supreme


Auch Wagners hatten während des Essens keine Ruhe vor Fotograf Markus. Ob das der Grund für Patricks eisernen Blick ist?


Regi sagt Ronny klipp und klar wos langgeht. So geht sie übrigens auch immer mit dem lieben und armen Markus um



Fussball wurde auch gespielt


Ein absolutes Highlight: Ehrenmitglied Hans Flatscher, unser ältestes Mitglied, nahm ebenfalls am Fest teil. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen konnte er auf Anhieb alle mit seinen derben Sprüchen unterhalten wie zu seinen besten Zeiten. Da kam folgendes Zitat auf: "Wenn dä mou sterbt muesch sini Schnörre separat ztod schlo."
Eine absolute TTCO Legende, dem kann die Jugend noch lange nicht das Wasser reichen! Merci an Stefan und Bernadette für den Fahrdienst. 


Stefan musste irgendwann davonlaufen und das Auto holen, sonst hätte Flatscher noch bis am nächsten Tag weitergeredet


Doch zuerst wurde Angelika anhand ihrer Hand noch die Zukunft vorausgesagt













08 August 2020

Name Trainingsweekend in Filzbach

Posted in Vereinsanlässe

Letztes Wochenende gingen wir wie jedes Jahr Ende Juli nach Filzbach ins Trainingsweekend mit dem Ziel, für die kommende Saison in Schwung zu kommen. Mit dem Nebenziel eine gute Zeit miteinander zu verbringen. 
Diesmal kamen einige Neulinge mit und wie immer SpielerInnen von verschiedensten Vereinen. Unsere diesjägrigen Gastspieler waren Silvan (Lenzburg), Muggi (Döttingen), Adci (Gösgen), Saskia (Winznau), Thöni (Schöftland, DER Filzbach-Dauerbrenner), Daria, Severina und Larissa (alle Muri). Einzig aus Bremgarten war diesmal somit niemand dabei. Unsere internationale Beteiligung aus Gornsdorf musste leider kurzfristig wegen eines Krankheitsfalls absagen. 
Mit Familie Pfüller hatten wir diesmal Exponenten anderer Sportarten dabei. Antje, die eine Karriere als Leichtathletik-Profi anstrebt, war mit vollem Einsatz auf der Tartanbahn anzutreffen, während Jan auf dem Fussballfeld Freistösse trainierte. Einzig Nina tanzte ein bisschen aus der Reihe und widmete sich den gemütlicheren Angelegenheiten. 

Die Anreise erfolgte gestaffelt auf 2 Tage verteilt. Das Training startete am Freitag Nachmittag, das Partyvolk mit den Earlybird Tickets reiste jedoch schon am Donnerstag nach dem Mittag nach Filzbach. 


Bei der Anreise mit ÖV musste einiges an Gepäck verstaut werden. 


Nachdem wir es uns bequem gemacht hatten im Zug gabs das erste isotonische Getränk. Die Maskenpflicht wurde selbstverständlich eingehalten. 


Ausser von einer uns in diesem Moment unbekannten Frau, die die Maske wohl mit Ohrschmuck verwechselte. 

Gegen Abend kam auch noch Markus in Filzbach an. Ohne dass er im Zug zu weit gefahren war und ein Taxi nehmen musste. Nach einem gönnungshaften Abendessen im Hotel wurden auf dem Zimmerbalkon weitere isotonische Getränke konsumiert, die dank Stefans elektrischer Kühlbox optimal temperiert waren. 

Um die Gesundheit perfekt zu fördern wurde zwischendurch ein von Roli Herrsche mitgegebener Kräuterextrakt kredenzt. Für die Zahngesundheit wurde auch immer mal wieder mit Pfefferminzwasser (Luft) gespült. Alllööööe! Die Lärmklage unserer Chefin vom Zimmer nebenan wurde von Adci mit einer freundlichen Nachricht, sie solle doch einfach das Hörgerät rausnehmen, fachmännisch geregelt. 

Am Freitag Morgen mussten wir uns vor dem Frühstück in eine Reihe aufstellen und bekamen von Regi den Morgechlapf. 
Danach waren wir bereit für den Tag. Nun mussten wir vom Hotel in die Asyl-Container-Siedlung dislozieren. Die ursprüngliche Sportlerunterkunft war abgerissen und bis zum Neubau Ende 2021 in eine Containersiedlung umgewandelt worden. Diese erwies sich schlussendlich aber als gar nicht mal so wahnsinnig schlimm.
Da eine grössere Gruppe wegen Corona-Verdachtsfällen frühzeitig abgereist war, konnten wir sogar schon am Morgen die Halle einrichten und ein bisschen mätchlen. 

Am Mittag vergrösserte sich unsere Gruppe, aufs Abendessen waren dann alle da. Die motorisierten Individualverkehrenden steckten längere Zeit im Stau, so musste Toni ziemlich lange auf sein Ankunftsbier warten. Nach dem Abendessen kam dann auch noch unser Trainer Andrzey an und nun ging es uns an den Kragen. Von nun an wurde trainiert mit Einlaufen, Koordinationsübungen, Kraftübungen, Systemtraining am Tisch, etc. und wie immer wurde derjenige, der eine Übung vorzeigen musste, von Andrzey in erster Linie darauf hingewiesen, dass er sehr schön gezeigt habe, wie man die Übung nicht spielen sollte. 
Larissa die Arme konnte sich leider nie voll und ganz aufs Training konzentrieren, da um sie herum zu fast jeder Tages- und Nachtzeit und an jedem Ort immer wieder Knallteufelchen explodierten. Dieser Umstand konnte bis zum Schluss nie restlos aufgeklärt werden. 
In der ganzen Schweiz herrschten an diesem Wochenende Temperaturen von deutlich über 30 Grad, nicht jedoch in Filzbach. Bei uns herrschte Glatteisgefahr: 

Nach dem freitäglichen Abendtraining war grillieren und bieren in gemütlicher und friedlicher Atmosphäre angesagt. 

Am Samstag wurde am Morgen und Abend trainiert. Das Nachmittagstraining war freiwillig und wurde nur von Ronny genutzt, welcher mit Andrzey eine Stunde Privattraining machte. 
Ansonsten vertrieb man sich die Zeit auf unterschiedlichste Weise. 


Die Alten spielten eine Runde Boccia


Bea, Nina, Larissa, Urbi, Muggi und Dominik gönnten sich bei einsetzendem Regen ein herrlich erfrischendes Bad im angenehm temperierten Talalpsee. 


José el Niño war es wohler draussen, umgeben von Frauen. 


Ronny trug mit stolz sein Senioren-WM-unbesiegt-Shirt

Gösgen-Adci verbrachte den Nachmittag in bester Niedergösgen-Manier beim Jassen, Gerüchten zufolge stets mit seiner dampfbetriebenen Zahnbürste im Mundwinkel. 

Da 1. August war, wurde zu Ehren des Nationalfeiertags bereits zum Abendessen grilliert. Dies hielt uns natürlich nicht davon ab, auch nach dem abendlichen Training nochmals den Grill anzuschmeissen, begleitet von isotonischen Getränken auf Hopfen-Basis und saurem Apfelsaft von Berentzen sowie weiteren schmackhaften Köstlichkeiten. Begleitend dazu wurde diskutiert über Gott und die Welt. Ein Thema, dass der Reihe nach den langen Tisch beschäftigte, war, dass ein paar Bremgarter vor 2 Jahren angeblich mal ein Bier gedrittelt hatten. Das beschäftigte Ronny und Toni ziemlich stark. 
Als dann ebendieser Toni unverhofft ein Bier auf den Tisch gestellt bekam, obwohl er eigentlich schlafen gehen wollte, und dieses mit Ronny teilen wollte, war Ronny endgültig fassungslos. Dieser Mann schien en einem einzigen Abend die Hoffnung in die Menschheit verloren zu haben. Ob das Bier schändlicherweise doch geteilt wurde oder nicht, wird auf jeden Fall nicht in der Öffentlichkeit breitgetreten. 

Die nachfolgende Nacht war kurz, sehr kurz. Am Sonntag wurde die Asylunterkunft geräumt, katergefrühstückt und anschliessend in der Halle ein letztes mal gespielt. Es wurden dabei Mannschaften gebildet und Meisterschaftsspiele simuliert. Nach Startschwierigkeiten entwickelte sich mit der Zeit an den meisten Tischen ein wirklich ansehnliches Niveau. Das Training scheint also bei den allermeisten gewirkt zu haben. 

Nach dem Mittagessen folgte dann die Heimreise. Im Zug herrschte Totenstille, alle waren "döre be rot" und das war ja eigentlich auch das Ziel. 


Das mit der Maske hat jedoch auch da noch nicht ganz geklappt. 


Zusammenfassung: Ein mal mehr hat das Trainingsweekend grosse Freude bereitet. Neben dem hervorragenden Training durch Andrzey war das Wochenende auch sozialtechnisch ein Highlight. 
Vielen herzlichen Dank Regi für die wie immer grossartige Organisation und dafür, dass du es mit uns ausgehalten hast. 










09 Dezember 2018

Name Chlausturnier Spreitenbach

Autor Dominik, Posted in Freunde

28 November 2018

Name NWTTV Meisterschaften

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Posted in Vereinsanlässe



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05 Februar 2018

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