O1 mit 2:8 Niederlage in Aesch

02 März 2022

Autor: Dominik Zeltner, Posted in Meisterschaft


Letzten Donnerstag trafen wir auswärts auf das zweitplatzierte Aesch 1. Obwohl die Aescher uns seit Jahren nicht liegen und es von ihnen jedes mal eins auf den Deckel gibt, waren wir wie immer top motiviert und freuten uns auf das Spiel. Hartmut, Urbi, José und ich wären an diesem Abend alle spielbereit gewesen. Da sich niemand "vordrängen" wollte gab es ein ewiges "also ich könnte schon spielen" und "also ich muss nicht unbedingt" mimimi von allen vieren. Um dem Einhalt zu gebieten, beschlossen José und ich am Vortag des Spiels beim Business-Lunch im Thai Imbiss, wie es läuft. Hari wurde als Kampfmaschine gesetzt, ebenso wie die andere Maschine Urbi, der die nächsten paar Spiele voraussichtlich nicht spielen wird. José und ich würden im Training am Abend ein beinhartes Qualispiel austragen. Gesagt, getan. In diesem Qualispiel konnte ich mich nur mit unverschämtem Glück knapp durchsetzen und so reiste José als Coach mit nach Aesch. 
Eine gemeinsame Anreise mit dem Zug war geplant. Gemeinsam wurde auch angereist, einfach ohne Hartmut. Dieser hätte in Basel zusteigen sollen, war aber nirgendwo zu sehen im Zug. Nach kurzer Nachfrage wurde klar: Hari hatte den Zug verpasst. Kurz vor Matchbeginn kam dann der Anruf: Hartmut stand vor der Halle, fand aber den Eingang nicht. War ja auch erst etwa das zehnte mal, dass er in Aesch ein Spiel hatte wink José ging ihn dann suchen. Auf jeden Fall war das ein gutes Ohmen, erinnerten die Anreisekapriolen des Hartmut S. doch stark ans Spiel gegen Frick, bei welchem er dann alle Spiele gewann. 
Aesch trat uns mit Philipp Zeugin, Ernö Varga und Thorsten Geisler entgegen. Dani Kurth bekam eine Pause und war Coach. 
Wie meistens schafften wir es auch diesmal nicht, einen Punkt aus Aesch zu entführen. Hartmut und Urbi besiegten zwar beide Thorsten ohne einen Satz abzugeben. Gegen die anderen Aescher reichte es aber teilweise knapp nicht zu einem Sieg. Da ich zum Schluss im Spiel um den Oberlooser des Abends gegen Thorsten eine 2:0 Satzführung nicht nach Hause bringen konnte, resultierte eine 2:8 Niederlage. 
Dies sollte jedoch nicht den Beizenbesuch verhindern. Damit wir ÖV-Öko-Trudis in vernünftiger Zeit in die Sonne (Stammbeiz TTC Aesch) kamen, waren Philipp und Ernö so nett und nahmen uns mit und im Anschluss fuhren sie uns sogar an den Bahnhof Dornach-Arlesheim. 
Dabei wurden wir Zeuge der Türschliesstechnik des Zeugin. Philipps Autotür ist kaputt, hängt ein paar Zentimeter runter. Um sie zu schliessen, muss er sie jeweils hochheben und dann zudrücken. Eine neue Tür hat er bereits auf irgendeinem Schrottplatz bestellt. Man sieht also, dass die Krise der Credit Suisse auch die höheren Kader hart zu treffen scheint wink

In der Beiz gab es zunächst nichts zu Essen, da kein Brot vorhanden war. Zum Glück tauchte dann in irgend einer Schublade doch noch ein Brot auf, sodass wir uns noch einen Wurstsalat gönnen konnten. 

Auf der Rückfahrt wurde dann noch versucht, die Niederlage mit einem Zuckerflash vergessen zu machen. Angenehmer Nebeneffekt: So kann vielleicht verhindert werden, dass der Zahnarzt irgendwann auch mit kaputter Autotür rumkurven muss.

Quintessenz: Wir haben das Möglichste probiert und werden weiter versuchen, die Aescher irgendwann mal (auch wenns in ein paar Jahrzehnten ist) zu schlagen. Die Zeit und die Biologie arbeiten schliesslich für uns! 
















Kommentare (1)

  • Häusler

    Häusler

    15 März 2022 um 19:03 |
    Gruss aus Lettland...ich beneide Olten 1 ausser Herrn Schulze nicht. Wenn ich so die Berichte sehe, Harmut findet scheinbar fast keine Halle oder deren Eingang.

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