07 Juli 2025

Da das letztjährige Saisonabschlusswochenende bei den Italos ein voller Erfolg war, entschied man sich auch dieses Jahr, ein Wochenende lang die wunderschöne Schweizer Natur zu erkunden und die vergangene Saison ausklingen zu lassen. Als diesjähriges Ziel wurde das naturnahe Appenzell auserkoren. Mit von der Partie waren alle Spieler von Olten 1, Olten 2 und Youngstar Kenny, der diese Saison erfolgreich im O2 aushelfen durfte. Sogar Urbi, der sich vor etwa einem Monat beim Joggen die Bänder gerissen hatte😫, wollte dieses Wochenende nicht verpassen und nahm die Reise in die Ostschweiz auf sich.
So machten wir uns am Freitagabend dem 04.07. gemütlich mit dem Zug auf den Weg in das Land der Kühe und Käse. Während der Zugfahrt wurde gemütlich "g'arschlöchlet", die malerische Natur genossen und Stefans feiner Geburtstagskuchen verspiesen😋🥳. Angekommen in der Bünzlistadt schlechthin, spazierten wir zwischen den traditionellen Appenzeller Häusern zu unserem Airbnb.

Dieses war etwas altmodisch aber sehr gemütlich eingerichtet:

Beste Voraussetzungen also für ein Wochenende ganz nach dem Motto: Wandern, Essen, Spass!
Da wir alle Freunde des guten Essens sind, liess man sich vor allem bei Punkt 2, dem Essen, nicht lumpen😋! Der erste kulinarische Zwischenhalt führte uns ins Restaurant Gass 17. Dort wurde ordentlich reingespachtelt. Vom bunten Pflücksalat im Weckglas zum saftigen Chefsburger war alles dabei.

An dieser Stelle muss ich mich aufrichtig entschuldigen! Obwohl dies für mich äusserst untypisch ist, habe ich vergessen, von der Hauptspeise sowie vom Dessert ein Foto zu knipsen🫣. Deshalb müsst ihr euch mit einem Schnappschuss der ebenfalls leckeren Kartoffelrahmsuppe begnügen😅.
Nichtsdestotrotz war es ein amüsantes Abendessen: Es entstand eine lustige Instagram-Story🕺🤣 und unser etwas verwirrte Professor Hartmut suchte die Toilette vergeblich im Gebäude nebenan.
Etwas später legte Hari dann gleich noch einen drauf, als er auf die Frage der Kellnerin, ob er ein 0,3 oder 0,5l Bier wollte, zweimal souverän mit "0,4" antwortete😜.
Ausklingen liess man den Abend mit einem gemütlichen Arschlöchle-Marathon im Airbnb.

Am nächsten Morgen hiess es, die Müdigkeit abschütteln und die Wanderschuhe anziehen. Nach einem kurzen Abstecher in den Coop fuhren wir mit dem Zug nach Wasserauen und nahmen von dort die Gondel auf die Ebenalp.

Oben angekommen teilte sich unsere Gruppe in zwei Fraktionen auf: Da Urbis Bänder für eine Wanderung über Stock und Stein noch nicht bereit waren und Stefan, auch sonst nicht der grösste Freund der Höhenmeter, seine Achillessehne etwas schonen wollte, verbrachten sie einen gemütlichen Morgen im Berggasthof Ebenalp.

Währenddessen begann die wanderfreudige Truppe mit dem Aufstieg auf den Schäfler.

Auch mit Metallhüfte noch äusserst fit💪: unser Neu-Rentner Hartmut.

Schritt für Schritt näherte man sich dem Gipfel.

Unterwegs wurde natürlich posiert...

und die einzigartige Natur genossen - trotz suboptimalem Wetter.

Zwischendurch musste auch ein wenig geklettert werden, da nicht alle Frisbee-Würfe an ihrem vorgesehenen Ziel ankamen😅. Dieser fand dann allerdings ein etwas unwürdiges Ende: Ein unpräziser Wurf von mir wurde von einer Windböhe so weit weg getragen, dass wir die Scheibe trotz intensiver Suche nicht mehr finden konnten😭.
RIP Frisbee 2021-2025💀

Unterwegs begegnete uns eine Neuheit: Neben den Kühen grasten einige Pferde, denen die Höhenluft jedoch nichts auszumachen schien.

Auf dem Gipfel angekommen, wurde als erstes ein etwas vernebeltes Gipfelselfie geknipst.

Trotz des Nebels war die appenzellerische Landschaft sehr eindrücklich...

und der Blick auf den berühmten Seealpsee bezaubernd!
Nach dem Abstieg zum Berggasthof Ebenalp wurden wir von Urbi und Stefan zum 2. kulinarischen Akt empfangen:

Mit Appenzeller Chäshörnli und Appenzeller Wurstsalat wurde sich genüsslich der Magen vollgeschlagen und Energie getankt für den zweiten Teil der Wanderung: Für den Nachmittag geplant war der Abstieg zum Seealpsee. Da dies ebenfalls noch zu gefährlich für Urbis Fuss war, fuhr er mit der Gondel nach unten und besorgte einige Snacks und Getränke für den Abend.

Unter Zäutnerlis professioneller Führung machte sich die Wandergruppe - dieses Mal mit Stefan - auf den Weg in Richtung Seealpsee.

Unterwegs wurde das weltberühmte Berggasthaus Aescher Wildkirchli bestaunt.

Mit der Zeit setzte sich auch die Sonne immer mehr durch und die Appenzeller Landschaft zeigte sich von ihrer besten Seite: grün, bunt und einfach wunderschön.

Wie bei uns so üblich wurde unterwegs über dumms Zügs gschnorret und für noch dümmere Selfies posiert😂🫣

Für Sportstudent José und Gymrat Kenny war die Wanderung natürlich eher ein lockeres Aufwärmen. Um ihre überschüssige Energie loszuwerden, legten sie in militärischer Manier ein paar saubere Liegen auf dem Appenzeller Boden ein💪. Die etwas weniger Sportlichen freuten sich schon auf das Zvieri neben dem Seealpsee. Dieses war dann auch sehr lecker und mit ein paar Runden Imposter auch sehr amüsant.

Die Aussicht auf den See war so herrlich...

dass natürlich wieder ein Gruppenfoto hermusste.

Dominik behauptete, diese Statue würde mir ähneln🤣🫣. Diese ungeheuerlichen Anschuldigungen weise ich allerdings entschieden zurück und verweise auf meinen Anwalt. Wahrscheinlich handelt es sich hier um eine optische Täuschung!
Nach diesem gemütlichen Zwischenstopp ging es zu Fuss zurück nach Wasserauen und von dort zurück ins Airbnb.

Während einige einen kurzen Powernap einlegten, spielten andere Karten oder korrigierten die Psychologie-Arbeiten seiner Schüler.
Weiter ging es dann mit dem 3. kulinarischen Gang. Dieser fand im gemütlichen Alpenblick Appenzell statt. Und da ich es beim Znacht am Freitag versäumt habe, gibt es hier gleich ein ganzes Menü für die, die gutes Essen ebenso schätzen wie ich😁:



Während ich mehr ein Essens-Gourmet bin, übte sich Hari in der Weinkritik. Da die Informationen der Serviertochter für ihn ungenügend waren, liess er sogar den Weinexperten persönlich nach draussen kommen, um sein Fachwissen über italienische Weine und ihre Lagerung weiterzugeben. Das ist eine Wissenschaft, die ich wahrscheinlich nie verstehen werde, aber Jedem das Seine😅.

Auf jeden Fall genossen die Wein-Connaisseurs unter uns den servierten Wein!
Den Abend liess man, man glaubt es fast nicht, mit einem weiteren Arschlöchle- Marathon ausklingen. Dieses Spiel hat es uns wirklich angetan.
So ging ein toller Tag zu Ende mit tollen Wanderungen und kulinarischen Highlights zu Ende. Einziges Lowlight des Tages: der Frisbee😢. Sein Andenken wird für immer mit uns leben🥹🕊️!
Früh am nächsten Morgen, die Wohnung musste um 10:00 Uhr geräumt sein, wurden wir vom Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen. Nachdem wir alles gepackt und die Koffer im Keller deponiert hatten, teilten wir uns ein letztes Mal auf. Die ältere/verletzte Garde (Hartmut, Stefan und Urbi), die nicht sehr erpicht auf eine weitere Wanderung war, beschloss, an einer Führung durch die hiesige Bierbrauerei teilzunehmen. Da dies für die jüngere Fraktion ein wenig attraktives Ausflugsziel war, suchten wir uns auf Komoot eine kurze Wanderroute rund um Appenzell heraus.

Unsere Route führte durch die typisch hügelige Appenzeller Landschaft.

Unterwegs konnten wir unseren Bierliebhabern winken👋.

Im Innern dieser Riesenfabrik gingen sie dem Ursprung des Hopfengetränks auf den Grund🍻.

Währenddessen machten wir Bekanntschaft mit den hiesigen Kühen. Diese zutraulichen Tiere erfreuten unser, jedoch vor allem Kenneths Herz😜.

Ausserdem sehr zutraulich: ein Appenzeller Bauerhofshund. Während Kenny und ich ängstlich respektvoll ein, zwei Schritte zurücktraten, verwöhnten Dominik und José den flauschigen Vierbeiner mit Streichel- und Krauleinheiten.
Auf der Burgruine angekommen...

wurde für weitere Instagram-würdige Fotos posiert...

und die eindrucksvolle Aussicht genossen.
Nach einer kurzen Verschnaufpause auf der Burgruine machten wir uns auf den Abstieg und trafen uns mit den Freunden des Lecker Bierchens zum letzten kulinarischen Akt in einem gemütlichen Restaurant. Dort wurden noch die letzten Appenzeller Spezialitäten genossen.

Nach diesem Festmahl hiess es auch schon wieder Abschied nehmen von der schönen Ostschweiz. So endete also ein mega cooles Wochenende mit einer gemütlichen Zugfahrt zurück nach Olten😴.

Bedanken möchte ich mich hier noch bei Dominik, ohne dessen Organisation dieses Wochenende so nicht zustande gekommen wäre🙏. Es wurde viel gelacht, gut gewandert und noch besser gegessen. Einer Wiederholung im nächsten Jahr steht definitiv nichts im Weg!