11 März 2026

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr das Olten-Bremgarten Skiweekend statt. Da diesmal der TTCO an der Reihe war, das Wochenende zu organisieren, fand es in Saas Grund statt. Allerdings schienen die Bremgartner entweder keine Zeit oder keine grosse Lust zu haben, mit uns Ski zu fahren. Denn es meldete sich mit Raffael Lanza genau ein Vertreter aus Bremgarten an. Bei den Oltnern, Winznauern und Gösgern sah es mit 13 Anmeldungen etwas anders aus. Um die 20 gebuchten Zimmer im Hotel Krone zu füllen, fragte Organisator Dominik weitere Personen aus dem Tischtennisumfeld an, ob sie Lust hätten mit uns mitzukommen. So stiessen auch Linus Häfelfinger (TTC Gelterkinden), Benno Jaun (Kollege von Flynn) sowie Catrina und Urs Nussbaum (Eltern von Remo) zur Gruppe.
So kam es, dass sich am Freitag, dem 06.03., eine bunt durchmischte Truppe mit dem Zug auf den Weg ins sonnige Wallis machte. Nur Stefan, der sich den vollen ÖV nicht antun wollte, nahm den weiten Weg durch die Schweiz mit dem Auto auf sich.

Im Zug wurden die ersten Feierabendbiere geköpft und auf ein tolles Wochenende angestossen. Ebenfalls präsentierte Roli eine (für mich) kulinarische Neuheit: Cashewnüsse mit Joghurt-Cranberry-Überzug. Diese waren überraschend lecker. Gut gestärkt und bestens gelaunt erreichten wir schliesslich Saas-Grund.
In Hotel Krone angekommen, wurden zunächst die Zimmerschlüssel gefasst und das Gepäck deponiert. Die Zimmereinteilung hatte Dominik schon im Vorfeld bekannt gegeben:

An den Zimmernamen erkennt man, der Mann hat definitiv eine humorvolle Ader🤣. Angemerkt sei hier allerdings noch, dass Urbi nur mit sich selbst philosophieren konnte, da Hartmut aufgrund einer Deadline kurzfristig absagen musste.
Danach hiess es, ab zum ersten kulinarischen Highlight des Wochenendes: Das Znacht im Restaurant Bergheimat.


Von Pizza über Cordon Bleu bis hin zu heissem Stein blieb kein kulinarischer Wunsch offen. #mangönntsichjasonstnichts😜
Es soll hier allerdings nicht der Eindruck aufkommen, dass sich ausschliesslich ungesund ernährt wurde. Einige nahmen äusserst vorbildlich eine gesunde Vorspeise zu sich.

Der grüne Salat machte seinem Namen definitiv alle Ehre😯.
Den Abend liess man in der Bar "Platzhirsch" ausklingen. Obwohl Saas Grund nun wirklich nicht zu den grössten Dörfern der Schweiz gehört, war dort auch spätabends noch ordentlich etwas los. So dauerte es auch gut einmal 10 Minuten, bis man etwas zu Trinken bestellen konnte. Während sich einige im Billard oder im Tischfussball versuchten, zielten andere mehr oder weniger erfolgreich auf die Dartscheibe.😜
Eher früher als später hiess es dann schon, ab ins Bett, damit man am nächsten Morgen das schöne Wetter auf den Pisten auch ausnutzen konnte. Denn die Wetterfrösche versprachen für das Wochenende traumhaftes Wetter.

Nach einem guten Zmorge trafen wir uns um 09:00 an der Talstation, bereit, die Pisten zu erobern. Schon etwas früher dort waren José und Dominik, die für den Après-Ski-Apéro eingekauft haben. Diesen hat Dominik übrigens, ohne irgendjemandem etwas davon zu sagen, aus seiner eigenen Tasche bezahlt.😯 Vielen Dank dafür!🙌
Ganz ohne Zwischenfall verlief dieser Einkauf allerdings nicht: José, der bereits eine gewisse Vorgeschichte mit Eispfützen in Saas Grund hat, haute es wieder auf den Latz. Dabei blieb er zum Glück unverletzt.

Hartmut kommentierte dies im Whatsapp-Chat philosophisch passend:
"kurz aus dem Philosophenzimmer: der unvermutete Sturz des Spaniers ist insofern überraschend, da nach Hofstede Spanier gegenüber Schweizern eine höhere Unsicherheitsvermeidung haben... aber auch eine weniger ausgeprägte Langzeitplanung... ggfs lag es daran 🤔 🤣🤣"
Ohne einen weiteren Zwischenfall erreichten wir anschliessend die Hohsaas-Bergstation und konnten die wunderschöne Aussicht auf die Walliser Berge geniessen.

Neben dem Saharastaub in der Luft trafen wir in der Höhe auch die "Nicht-Skifahrer" der Truppe an:

Sie zogen es vor, gemütlich den Berg hinunter zu wandern. Dass sie dabei allerdings etwas verpassten, zeigte sich bereits bei der ersten Abfahrt:

Den Wallisern gelang es nämlich trotz Schneemangel, die Pisten perfekt zu präparieren. Zudem zog es die meisten Touristen in das benachbarte, einiges grössere Skigebiet in Saas-Fee. So hatten wir die Pisten fast für uns alleine und konnten nach Lust und Laune den Berg hinunter carven.

Einige interpretierten die freien Pisten allerdings etwas anders: Remo Nussi, Remo Sausi und Flynn versuchten es, mit den Skiern so schnell wie auf der Autobahn zu fahren. Nach einigen halsbrecherischen Abfahrten und einer Schrecksekunde gelang es ihnen tatsächlich:🫣

Nach einem genialen Morgen voll Skifahren trafen wir uns um 12:00 mit der Wandertruppe in der SAC Weissmieshütte zur gemeinsamen Stärkung.
Roli veranstaltete dabei eine kleine Sauerei, welche Urbi blitzschnell festhielt und im Whatsapp-Chat mit folgendem Kommentar teilte:

"Roli hat Durst... oder möchte er rasieren? 🤔"
Energie getankt wurde allerdings nicht nur mit Bier, sondern vor allem mit gutem Essen:


Die Gulaschsuppe und die Hüttenrösti mit Speck und Spiegelei waren auch dieses Jahr wieder der Hit😋.

Am Kindertisch wurde vorbildlich das Handy auf die Seite gelegt und stattdessen gesellschaftlich gejasst.
Nach der stärkenden Mittagspause stand das Skirennen auf dem Programm. Wie vor vier Jahren, als Flynn das Rennen vor Dominik gewann, wurde auch dieses Jahr ein Abschnitt der Piste für uns abgesperrt und ein Rennkurs abgesteckt.

Etwas schade war allerdings, dass der Kurs etwas gar eng gesteckt war und man zwischendurch fast bergauf skifahren musste, um das nächste Tor nicht zu verpassen. Nichtsdestotrotz waren wir topmotiviert, Flynn als TTCO-Skikönig zu entthronen. Ausserdem mit dabei war Nicola Wyrsch, der extra nach Saas Grund gekommen ist, um unsere Läufe mit seiner Drohne zu filmen😍.

So entstanden Aufnahmen mit beinahe professioneller Qualität. Ein Video mit den Highlights davon findet ihr auf unserem Instagram-Kanal.
Nun zum sportlichen Teil: Da die offizielle Zeitmessung wie schon vor 4 Jahren nicht funktionierte, übernahmen Schneeschuhläufer Urbi und Kuseli die Messung. Urbi funkte oben, wer losfuhr und Kuseli stoppte unten die Zeit. Dies funktionierte super so, da es sich Urbi als Lehrer gewohnt war, klare Anweisungen durchzugeben und Kuseli die genaue Zeitmessung wahrscheinlich noch dank Militärerfahrung im Griff hatte.


Die Zeitmessung funktionierte also: Zeit, das Rennen zu starten! Dabei absolvierten alle den Kurs zweimal und wie im Skiweltcup, wurden beide Zeiten zusammengezählt.

Stefan durfte das Rennen mit einer tiefen Startnummer eröffnen. Ob sich das aufgrund der hohen Temperatur noch als Vorteil herausstellen wird? Es wird auf jeden Fall kein Nachteil gewesen sein.

Acti verteidigte die Gösger Ehre.

Sausi kämpfte gegen Nussi um den Titel des schnellsten Remos.

Benno war mit seinen langen Freestyle Skis nicht so gut vorbereitet für den engen Kurs, war aber trotzdem schnell unterwegs.

Esteban startete als jüngster Teilnehmer ins Rennen, meisterte den anspruchsvollen Kurs jedoch topp.

Linus vertrat seine Gelterkindner Farben.

José ging als Spanier als einziger Exot ins Rennen.

Raffi verteidigte die Bremgartner Ehre.

Nussi gewinnt definitiv den Preis für das beste Outfit.😎 Man konnte also ohne zu frieren im T-Shirt fahren, so warm war es.

Den zweiten Platz für das beste Outfit geht an den Titelverteidiger Flynn. Im Hintergrund sieht man noch Papparazzo Nr 1, Nicola.


Für das Team Nussbaum gingen Urs und Catrina an den Start.

Mit am meisten Siegeswillen ging definitiv Dominik ins Rennen. Er lehnte sich so in die Kurven, dass sogar ein Tor kaputt ging.
Nach all diesen Bilder stellt sich nun die Frage: Wer hat denn jetzt gewonnen?
| Rang | Name | 1. Lauf | 2. Lauf | Gesamtzeit |
| 1. | Dominik Zeltner | 40.28 | 40.37 | 01:27.13s |
| 2. | Remo Nussbaum | 42.46 | 40.90 | +2.71 |
| 3. | Flynn Dupre | 42.58 | 41.25 | +3.18 |
| 4. | Benno Jaun |
43.63 | 40.72 | +3.70 |
| 5. | Remo Sauser | 42.74 | 42.31 | +4.40 |
| 6. | Mathis Lauper | 43.60 | 43.53 | +6.48 |
| 7. | Linus Häfelfinger | 44.78 | 44.00 | +8.13 |
| 8. | Urs Nussbaum | 45.36 | 45.61 | +10.32 |
| 9. | Esteban Rossier | 46.34 | 45.38 | +11.27 |
| 10. | Markus Acton | 46.50 | 45.71 | +11.56 |
| 11. | Stefan Rüegg | 47.49 | 45.52 | +12.36 |
| 12. | Raphael Lanza | 47.89 | 47.46 | +14.70 |
| 13. | Catrina Nussbaum | 50.92 | 50.25 | + 20.52 |
| 14. | José Carabantes | 52.96 | 51.40 | +22.71 |
So konnte sich Dominik, der den Sieg vor vier Jahren um nur 0.03 Sekunden verpasst hatte, mit über 2.5 Sekunden Vorsprung und Laufbestzeit in beiden Läufen verdient zum Skiweekend-Sieger 2026 krönen.🥳💪So viel Vorsprung hatte auch Odermatt zu seinen besten Zeiten im Riesenslalom nicht! Es scheint, als hätten sich die blauen Flecken vom Tore-Umfahren gelohnt.😜
(Das Resultat wurde erst am Abend beim Znacht offiziell bekannt gegeben.)
Nach dem Skirennen versuchten sich ein paar noch im professionellen Skizirkus:

Ein paar Abfahrten später war es dann Zeit für die Talabfahrt. Die war zwar etwas pflotschig, jedoch gut beschneit. Die eigentliche Challenge bestand darin, die beiden Taschen mit dem Apéro heil nach unten zu tragen. Linus, seines Zeichens Büezer, und Dominik meisterten diese Aufgabe hervorragend.👏 So konnten wir unseren eigenen Après-Ski-Apéro auf einem Spielplatz neben der Talabfahrt geniessen.

Während die Erwachsenen mit einem Glas Champagner oder Weisswein anstiessen, gab es für die Junioren Süssgetränke, Chips und Süsses.

Der Schnee wurde als optimaler Kühlschrank verwendet.

Bei so viel Genuss mussten selbstverständlich auch ein paar Fotos geknipst werden.

Natürlich wurde auch viel über den Ausgang des Rennens diskutiert und studiert. Die Rennleitung (Kuseli und Dominik) verlor dabei kein Sterbenswörtchen, ausser natürlich jede Menge an Falschinformationen.😜

Nach einem wirklich sehr gemütlichen Apéro ging es auf Skiern, zu Fuss oder beides🤣 zurück ins Hotel und dann mit dem Bus nach Saas Fee zum Restaurant Waldhüs Bodme.
Das Essen war auch dieses Jahr wieder phänomenal. Ich denke, die Bilder sprechen hier für sich:


Für Chnobli-Liebhaber Dominik war eine gute Chnoblisuppe die perfekte Vorspeise.


Nach diesem Festschmaus war die Zeit reif für die offizielle Rangverkündigung. Chef der Zeitmessung Kuseli, gesponsert von Longines, durfte Dominik somit offiziell als Gwünnertyp vorstellen.
Danach ging es mit dem Bus in Richtung Saas-Grund, genauer gesagt ins "Furzzimmer". Dort liess man den Abend gemütlich ausklingen und vernichtete die vom Apéro noch übrig gebliebenen Getränke. Ich will hier auch nicht allzu sehr ins Detail gehen, mein Anwalt hätte sonst vermutlich keine Freude. Sicher ist nur: Es wurde eine eher kurze Nacht.
Während die einen am nächsten Morgen schon die neu präparierte Piste und das Traumwetter genossen, brauchte die anderen noch ein wenig Zeit, um wieder in den Gang zu kommen.

Sausi war einer der Frühaufsteher und teilte die perfekten Bedingungen im Chat.
Eine andere Gruppe ging den Tag auch eher gemächlich an:

Roli, Priska, Urbi, Kuseli und am Sonntag auch Stefan genossen das schöne Wetter lieber zu Fuss. Sie wanderten von Saas-Almagell in Richtung Mattmark-Stausee. Das Ziel war dann allerdings nicht der Staudamm, sondern wohl eher das Restaurant 1659 in Saas-Almagell, wo sich noch ein letztes Mal gegönnt wurde.😋
Ebenfalls eine abtrünnige Gruppe waren die Nussbaums, die den Sonntag im Skigebiet in Saas-Fee verbrachten.

Von dort konnten sie unser etwas kleineres Skigebiet erblicken. Ob sie wohl sahen, wie ihr Sohn mit über 100 Sachen die Piste herunterdüste?🤔🤣
Etwas weniger schnell unterwegs waren Dominik, José, Flynn und Benno, die vom Schlafmangel noch etwas erschlagen waren:
Dieses Video wurde im Chat mit folgendem Kommentar geteilt:
"Do goht nümm vell😵"
Um 12:00 Uhr trafen sich dann alle wieder in der Weissmieshütte zum gemeinsamen Mittagessen.

Das Essen war auch dieses Mal wieder hervorragend und half, die Energietanks wieder ein wenig aufzufüllen!
Wohlgenährt wurden am Nachmittag die letzten Abfahrten in Angriff genommen und zum letzten Mal die wunderschönen Gletscher bestaunt.

Eher früher als später wurde dann der Kurs in Richtung Talabfahrt Wasserrutschbahn eingeschlagen und die Reise in die etwas weniger schöne Nordschweiz angetreten.😢
So ging ein äusserst geniales Skiweekend zu Ende: Gute Pisten, perfektes Wetter, einwandfreie Organisation (Vielen herzlichen Dank an Dominik🙌), keine Verletzungen, tolle Stimmung, gutes Essen... Was will man mehr?
Vielen Dank, an alle Teilnehmende!
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!