Trainingsweekend 2022 in Filzbach

14 August 2022

Autor: Dominik Zeltner, Posted in Vereinsanlässe



Ende Juli stand traditionellerweise das Trainingsweekend in Filzbach auf dem Programm. 
Anders als in den letzten 2 oder 3 Jahren waren dieses Jahr mal wieder ganze 4 Tage geplant, vom 29. Juli bis zum 1. August. 
Mit 3 Trainings pro Tag erwartete uns so einiges an Schweiss und Muskelkater. Da war natürlich die richtige Vorbereitung gefragt und beim Thema Vorbereitung machen wir keine Spässe. 
So waren die 10 Tage Ferien davor von Urbi, José, Dave und Dominik nicht Ferien im eigentlichen Sinne, sondern eine Art Filzbach-Vorbereitungscamp: 

In Spanien wurde auf den Klippen gejoggt was das Zeug hält...

...und am Strand wurde Akrobatik trainiert um die Körperspannung auf ein neues Level zu heben. 

In Paris wurde schliesslich im Hinblick auf Olympia 2024 Spitzensportlerluft geschnuppert. 

Die Vorbereitung war also top seriös und somit konnte man uns wenig bis nichts vorwerfen. 

Mathis konnte da leider nicht ganz mithalten. Wurde er doch auf der Zugfahrt nach Filzbach mit dem folgenden Frühstück fotografisch erwischt: 
Kurzer und knapper Kommentar von Trainer Andrzej im Gruppenchat: "Bitte nicht nachmachen mit Chips."

Steffen, der mehr als 600km Autofahrt auf sich nahm, um uns aus Gornsdorf zu beehren, war nicht viel gesünder unterwegs. 

Dafür wurde anschliessend gesund gelebt. Solche Mahlzeiten mit Fleisch waren leider sehr rar gesät. 

Ebenfalls im Chat wurde diskutiert, ob wir nicht auch solche wunderschönen Lagershirts mit einem Betongebäude darauf brauchen, wie sie der TTC Frick, welcher zeitgleich mit uns in Filzbach war, hatte. 
Kommentar von Regi: "Wir brauchen keine Shirts, wir sind schön genugtongue-out"

Verglichen mit allen bisherigen Trainingsweekends gab es zwei gewaltige Änderungen. Zum einen war der Umbau des Sportzentrums abgeschlossen. Wir durften in der nagelneuen und äusserst feudalen Unterkunft nächtigen. Ein riesiges Plus an Komfort. Auch sonst ist es absolut beeindruckend, war dort oben alles gebaut wurde. 
Die andere Änderung fiel jedoch noch viel mehr ins Gewicht: Regi war nicht dabei! Aufgrund eines Familienfestes musste sie dem Trainingsweekend fernbleiben. Das hat es noch nie gegeben. Alle standen unter Schock, niemand konnte die richtigen Worte fassen, ein Kind weinte,... 

Nachdem die Halle eingerichtet war, konnte mit dem Training gestartet werden. 
Das diesjährige Thema der Trainings war "Geniiiiiessen" und dies wurde uns von Andrzej immer wieder eingebläut. 

Steffen war schon bald in seinem Element und fungierte als Lenys Privattrainer

Ob Steffen da irgendwelche Hintergedanken hatte, da Lenys Berufswunsch Bierbrauer ist und er somit mal der wichtigste Mensch in unserem Verein werden könnte? 

Wenn mal gerade kein Training war, oder man eins ausfallen liess, wurde zum Beispiel im Freizeitraum Billiard gespielt. 

Dabei erwies sich auch die Jungmannschaft als äusserst talentiert

Auf den Tisch sitzen ist im Tischtennis verboten und so auch im Billiard. Mathis machte es trotzdem. "Es klars Foul!" würde unser Billiard-Experte Kuseli mit seinem TV-Wissen da sagen wink

Trotz äusserster Vorsicht fiel dann doch mal ein Cue um und zerbrach sogleich in 2 Hälften. 
Die Reception hatte zum Glück schnell für Ersatz gesorgt. Da sie die billigsten Cues verwenden, die Gubler im Angebot hat, war auch der Schaden einigermassen zahlbar. 

Weiter gehts mit Freizeitprogramm: Es wurde getrottinettlet. Leider schaffte es Fotograf Heinz im ersten Anlauf nicht, Mathis ganz aufs Bild zu bringen. Da unser Kickboard-Kuno als absoluter Trotti-Spezialist aber auf jeden Fall ganz aufs Bild muss, musste ein zweiter Versuch her: 

Hmm.. das schreit direkt nach einem dritten Versuch 

Bravo Heinz! Nun waren alle startklar

Vor der Kamera machte Heinz eine viel bessere Falle als hinter der Kamera

Los gings mit der Abfahrt, jedoch drohte sogleich Kollisionsgefahr mit Kühen. Ich kann jedoch Entwarnung geben: Mathis haute es für einmal nicht auf die Nase!

Im Talalpsee wurde gebadet

Dabei konnte ein Biber bei der Arbeit bestaunt werden

Zwischendurch wurde auch gewandert

und die Aussicht bestaunt

Wenn Steffen in der Gegend war, war auch ein passendes Selfie nie weit

Jeden Abend wurde grilliert. Chefgrilleur José machte dabei eine äusserst gute Falle. 

Angestossen wurde natürlich auch fleissig.

Die Jungmannschaft beschränkte sich aufs Wurstessen und Kartenspiel (Frantic). 

...ausser Mathis

...der dann von seinem Privattrainer José aufs Zimmer getragen werden musste. 

Bevor der Eindruck entsteht, es wurde mehr ins Freizeitprogramm als ins Tischtennistraining investiert: Falsch! Die Gelegenheit, dass mit Frick ein befreundeter Tischtennisclub da war, wurde für ein spontanes Freundschaftsspiel am Sonntagmorgen genutzt. 

Dabei wurde hart gefightet. Manchmal leider etwas zu hart. So wurde der 8:7 Sieg von Urbis Verletzung getrübt, den es gegen Kusi Senn unglücklich auf den Ranzen gehauen hat. So wurde am Nachmittag Haris Charri ausgeborgt für einen O1-Ausflug ins Spital Glarus zum Handgelenk-Röntgen. Fazit: Glück gehabt, nichts gebrochen. 

Der einzige positive Nebeneffekt: In Glarus hatte es einen McDonald's, welcher während der Spitalwartezeit gleich zweimal besucht wurde. 

Steffens Drohnenaufnahme zeigt die Leichtathletikbahn, auf welcher Andrzej uns am Freitagmorgen zu einem Cooper-Test verknurrt hatte. 
Fazit: Hendrik, Mathis, Hartmut und Dominik erreichten in ihrer Alterstabelle einen Wert von "exzellent". Für die nächste Saison scheinen wir also konditionell bereit zu sein. 

Wunderbar, die Aussicht über den Walensee

Zwischendurch gabs auch ein Doppel-Spezialtraining

Mit der Gruppe von Procap, die jedes Jahr zeitgleich mit uns da ist, wurde eine kurze Tischtennis-Trainingseinheit abgehalten. 

Am Montag schliesslich stand das Abschlussturnier auf dem Programm. 
Nach einem langen Abend und einer kurzen Nacht hatten einige noch so ihre liebe Mühe, in die Gänge zu kommen. 
Flynn und Mathis gaben dem "Mattehänge" den Vorzug gegenüber dem Einspielen

Kurze Zeit später gesellte sich auch Dominik dazu

Auch José war noch zu nichts zu gebrauchen. 

Urbi wurde nach seinem Verletzungsausfall zum Turnierleiter umgeschult und hatte dabei alles perfekt im Griff. 
Selbst Flynns freches Mundwerk konterte er jeweils souverän


José und Dominik, am Vorabend noch zusammen mit Roli die vollsten, spielten plötzlich mit Abstand am tollsten und standen sich im Final gegenüber. Das sind eben die wirklich wichtigen Qualitäten wink Am Ende setzte sich José mit 2:1 Sätzen durch und krönte sich zum Filzbachmeister 2022. Da Chöseli das ganze Wochenende praktisch unbesiegt geblieben war, war er der logische und verdiente Sieger. 

Urbis Turniertableau

Nach dem Mittagessen war dann schon wieder Aufbruch angesagt. Dem Vernehmen nach ging praktisch jeder nach der Ankunft zu Hause zuerst mal eine Runde schlafen. Wir haben also offensichtlich 4 Tage lang alles gegeben, am und neben dem Tisch. 
Vielen Dank Andrzej für das wie immer tolle und lustige Training! 
Ebenfalls ein grosses Dankeschön an Regi für die Organisation aus der Ferne. Alle, sogar das Servicepersonal, haben dich vermisstwink 

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und die Steigerung auf 5 Tage!














Kommentare (1)

  • Steffen

    Steffen

    14 August 2022 um 17:30 |
    Sehr schöner Bericht vom Trainingslager. Es waren mega schöne Tage bei und mit euch Eumeln.
    Wenn es mir möglich ist bin ich natürlich auch wieder mit dabei.

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